"maxx-solar" Women Cycling Team

BL Sieg für Corinna Lechner und & Team bei Einzelzeitfahr DM in Streufdorf* morgen das DM- Strassenrennen in Erfurt*

Wir möchten unseren Sport 2016 wieder bestmöglich hier und natürlich unterwegs präsentieren.
Hierzu laden wir recht herzlich ein, unsere Beiträge aktuell zu verfolgen.

Viel Spaß! ;-)

Bildrechte: frontalvision.de

Deutsche Zeitfahrmeisterschaften - ein voller Erfolg für das Team

24.06.2016 Streufdorf - Heute standen für uns 26 Kilometer auf einer anspruchsvollen Runde an. Die heutigen Temperaturen machten dies nicht einfacher, aber da mussten schließlich alle durch.

Fazit: Der Tag hat sich ausgezahlt und es gelang uns 6 Fahrerinnen unter den ersten 15 zu platzieren, das Bundesliga Führungstrikot zu erobern und die Mannschaftswertung auszubauen.

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Am Sonntag steht dann, mit der deutschen Straßenmeisterschaft in Erfurt, das nächste Highlight an.

Die heutigen Ergebnisse:
1. Trixi Worrack
2. Stephanie Pohl
3. Lisa Brennauer
4. Corinna Lechner
5. Mike Kröger
6. Lisa Klein
7. Romy Kasper
8. Elena Büchler
9. Theres Klein
10. Katharina Venjakob
11. Benita Wesselhoeft
12. Franziska Banzer
13. Kathrin Hammes
14. Carolin Schiff
15. Sam Sandten

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Starke Beate Zanner gewinnt zur letzen Etappe wieder die Bundesliga Einzelwertung

12.06.2016 Wie wir es bereits im Vorfeld erwartet haben, war das Straßenrennen am Nachmittag ein Ausscheidungsfahren. Wir kämpften nicht nur mit dem hohen Tempo der ‎Profimannschaften‬, sondern auch mit Starkregen, Schlamm und Dreck. Das Feld zerfiel von Runde zu Runde in mehrere Gruppen. Dabei haben sich ‪‎Beate‬, Jacqueline Dietrich (Stuttgart) und Wiebke Rodieck (Koga) ständig belauert, es ging schließlich um den insgesamt 20. Platz und um wichtige Bundesligapunkte. Beate konnte zum Schluss ihre starke Endschnelligkeit optimal ausspielen und gewann den Sprint dieser Gruppe, und somit wieder volle Punktzahl für die Bundesliga.
Übrigens mit der amtierenden Deutschen Meisterin Trixi Worrak in einer Gruppe.

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Trixi hatte vor einigen Monaten einen sehr schweren Sturz und verlor dabei eine Niere. Am Wochenende gab sie ihr Comeback. Alles Gute für dich! Trixi🍀Rio!

‪‎Theres‬ und ‎Corinna‬ kämpften in der nächsten Gruppe um Bundesligapunkte und um die Mannschaftswertung, dabei belegten wir heute den zweiten Platz. Es gewann das Team Stuttgart.
Leider konnte ‪Franzi‬ das Rennen nicht zu Ende fahren, sie kämpfte noch mit ihren Sturzverletzungen von Karbach. Hut ab, dass sie sich durchgebissen hat.
Im Großen und Ganzen können wir dennoch sehr zufrieden mit diesem Wochenende sein. Es sind von knappt 120 Teilnehmerinnen genau 62 durchgekommen.
Gewonnen hat die Südafrikanerin Ashleigh Mollmans-Pasio, Glückwunsch an sie und ihr Team.

Nun konzentrieren wir und auf die in 14 Tagen stattfindenden ‎Deutschen Meisterschaften‬ in Streufdorf/Einzelzeitfahren und Erfurt/Strassenrennen (Thüringen).

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Starkes Zeitfahren von Corinna

12.06.2016 Einzelzeitfahren in Auenstein - Corinna fährt im Einzelzeitfahren in Auenstein auf einen sensationellen 10. Platz. Auch Beate mit dem 27. Platz eine super Leistung - mitten in der Weltspitze.

Leider zählt das Zeitfahren heute nicht zur Bundesliga - verstehen muss man das nicht.
Auf geht's in die letzte Etappe - nur ein paar wenige Stunden nach dem Zeitfahren wird richtig schwer!

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Wie ihr seht hatten wir nicht das beste Wetter ☔️

Bildquelle: Mani Wollner

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‎Bundesligasieg‬ in Auenstein für Beate Zanner

11.06.2016 1.Etappe - Heute kamen wir nach langer Zeit wieder mit der Weltspitze des Frauensports in Berührung. Von Beginn an war das Rennen sehr schnell und die ersten Fahrerinnen mussten abreißen lassen. Viele Profis nutzen die ‎Auensteiner‬ Radsporttage zur Olympiavorbereitung, während es für die Bundesligateams hauptsächlich um die Bundesligawertung & Punkte geht. Es war zwar sehr schwer durch die Weinberge, aber trotzdem konnten wir uns vorerst im Feld gut behaupten.

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Eine DreiFrau Spitzengruppe kam 29 Sekunden vor der Verfolgergruppe ins Ziel.
‪Glückwunsch‬ an unsere Ex- ZeitfahrWeltmeisterin Lisa Brennauer, sie gewann das Rennen.
Beate war beste Bundesligafahrerin. Oder man kann auch sagen, Beate gewann das Bundesligarennen!

Mit den guten Platzierungen von Theres, Corinna und Franzi konnten wir wieder die ‪Mannschaftswertung‬ der Bundesliga gewinnen.

Benita half Caro, die aus gesundheitlichen Gründen den Anschluss verlor. Beide und viele andere mussten die Rundfahrt leider vorzeitig beenden, wie viele weitere Fahrerinnen. Es gab nur 10min Karenzzeit, das ist aus unserer Sicht zu wenig für ein ‪Bundesligarennen‬ mit Weltspitzenbesetzung.

Das ist ärgerlich, da viele, nicht nur von uns, eine sehr weite Anreise hatten.

Bildquelle: Mani Wollner

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3. Bundesliga Rennen in Karbach - 29. Main-Spessart-Rundfahrt

05.06.2016 Es sollte nicht sein!

Schon in der 1. Runde hatten wir heute einige Verluste durch einen Sturz zu verkraften. ‪Hanka‬ wurde umgefahren und ‪Lena‬ und ‎Franzi‬ konnten leider auch nicht mehr ausweichen. Alle mussten deshalb das Rennen frühzeitig beenden. Aber glücklicherweise ist niemand schwer verletzt, sodass unsere Mädels bald wieder fit sind.

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‪Caro‬ und ‪‎Corinna‬ kamen zu zweit hinter der Spitze, welche von ‪Jaquline Dietrich‬ (Stuttgart) und ‪Wiebke Rodieck‬ (Koga) gebildet wurde, ins Ziel. Auf Grund der Umstände sind wir mit den 3. Platz von Corinna mehr als zufrieden. Caro rundete das Ergebnis auf Platz 4 ab und durch den 6. Platz von ‪Beate‬ sicherten wir uns die Mannschaftswertung.
Weiter geht's, wir greifen wieder an!

Bildquelle: Mani Wollner

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Enttäuschung in Merdingen - das war nicht unser Tag

16.05.2016 Trotzdem - Treppchen ist immer gut, Glückwunsch Corinna

Heute stand das zweite ‪Bundesliga‬ Rennen in Merdingen bei Freiburg für uns an. ‪Motiviert‬ unsere Führung in der Mannschaftswertung zu verteidigen starteten wir bei etwas widrigen Bedingungen (8 Grad und Regen) in das schwere Rennen, welches 11 selektive Runden und insgesamt 91 km umfasste.

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Eigentlich wollten wir heute auch die ‪‎Einzelwertung‬ gewinnen.  Wir fuhren vom Start weg ein aktives Rennen und versuchten unsere Konkurrenz durch zahlreiche Tempoverschärfungen herauszufordern. Etwa zur Rennhälfte gelang es zwei Fahrerinnen (‪‎TeamStuttgart‬ & ‪KogaLadies‬) sich vom restlichen Feld zu lösen. Unglücklicherweise konnte keiner unserer Fahrerinnen der Attacke folgen und die beiden stark fahrenden Wiebke Rodieck (Koga) und Jaqueline Dietrich (Stuttgart) machten den Sieg unter sich aus.
In der Verfolgergruppe waren wir jedoch mit ‪‎Corinna‬, ‎Beate‬ und ‪Caro‬ zahlenmäßig für die Teamwertung gut vertreten. Corinna gewann den Sprint dieser 8-köpfige Gruppe souverän und konnte zum Glück den dritten Platz retten. In der Mannschaftswertung bedeutet dieses Ergebnis wieder den Sieg.
‪Hanka‬ musste das Rennen leider aufgeben.
Mit dem Einzelergebnis sind wir nicht zufrieden. Glückwunsch an die Konkurrentinnen ‪Wiebke‬ und ‪Jaqueline‬.
Wir werden dieses Rennen in Ruhe auswerten und immer wieder neu angreifen!

eure ‪‎maxxsolar‬ Mädels

Bildquelle: Mani Wollner

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KerstinBrachtendorf‬ ist neue Deutsche Meisterin

15.05.2016 Gestern und heute fand im Rahmen der Cologne Classics die deutsche Meisterschaft im Paracycling statt. Da dieser Wettkampf gleichzeitig auch als Europacup im Paracycling gewertet wurde, waren auch einige internationale Fahrerinnen und Fahrer am Start. .

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Beim gestrigen Einzelzeitfahren über 15 km belegte ich den zweiten Platz, sowohl bei der Deutschen Meisterschaft als auch beim Europacup. Mit diesem Ergebnis bin ich zunächst sehr zufrieden, da ich mit Nicole Clermont aus Canada eine sehr starke Zeitfahrerin hinter mir gelassen habe. Deutsche Meisterin wurde Denise Schindler.

Beim heutigen Straßenrennen über 20 Runden im Stadtzentrum von Köln-Longerich wollte ich natürlich meinen deutschen Meistertitel verteidigen, aber noch wichtiger war mir auch hier der internationale Vergleich. Bereits nach den ersten Runden merkte ich, dass die Konkurrenz mich im Visier hatte und ich diejenige war, die das Rennen bestimmte. Nach einigen 'Test-Attacken' setzte ich in der 10. Runde zur entscheidenden Attacke an und fuhr das Rennen, trotz starkem Wind, im Alleingang zu Ende und verteidigte damit erneut meinen deutschen Meistertitel.
Alles in allem ein erfolgreiches Rennwochenende mit einem deutschen Meistertitel und einem Sieg im Paracycling-Europacup. Nun bin ich gespannt wie es nächste Woche beim ersten UCI-Paracycling-Worldcup in Oostende/Belgien laufen wird...

...und wie es meinen maxxsolar-Teamkolleginnen morgen beim Bundesliga-Rennen in Merdingen gehen wird. Ich drücke auf jeden Fall ganz fest die Daumen!!!!

Sport frei 😉😊
eure Kerstin

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Rennen in Schweinfurt

14.05.2016 Caro, Beate und Benita waren heute in Schweinfurt zum Kriterium am Start und hatten sogar moralische Unterstützung von Lisa.
Durch perfekte Teamarbeit ging der Plan super auf:
Benita setzte sich 2 Runden vor den Wertungen vor die anderen beiden und erhöhte kontinuierlich das Tempo sodass Beate und Caro stets in den Wertungen und Prämien vorne waren und das Rennen dominieren konnten. So feierte Beate einen weiteren verdienten Sieg und Caro konnte sich einen sicheren 2. Platz ersprinten.
Am Montag steht dann das nächste Bundesligarennen in Merdingen auf dem Programm!!!

Kurioser Sieg beim ersten Bundesligarennen in Cadolzburg

24.04.2016 Heute stand das erste Bundesliga Rennen der Saison 2016 in Cadolzburg an. Unser Ziel war es, den Erfolg aus dem letzten Jahr fortzusetzen und die Mannschaftswertung zu gewinnen. Von Beginn an fuhren wir ein aktives Rennen mit zahlreichen Attacken und Ausreißversuchen. Scharfrichter des Rennens war wie zu erwarten der steile Anstieg zu Start-Ziel.

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So kam es auch, dass sich die entscheidende Gruppe in der letzten Runde am Anstieg bildete, nachdem sich Franzi bereits mit einer Attacke einige Kilometer vorher alleine absetzen konnte. Corinna und Caro konnten mit zwei weiteren Fahrerinnen zu Franzi vorstoßen und durch gute Zusammenarbeit den Vorsprung auf das Hauptfeld ausbauen. Durch einen schweren Sturz im parallel stattfindenden Rennen der männlichen Jugend im entscheidenden Schlussanstieg konnte leider kein Finale ausgefahren werden und die Gruppe, sowie das Feld wurde 800 m vor dem Ziel angehalten. Letztendlich wurden alle fünf Fahrerinnen der Spitzengruppe als Siegerinnen gewertet. Aufgrund der Übermacht von maxx-solar in der Spitzengruppe konnten wir die Mannschaftswertung gewinnen. Nun gehen wir mit einem guten Gefühl in die Gracia Orlova Rundfahrt, die am Donnerstag beginnt.

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Doppelerfolg in Wels/ Österreich

17.04.2016 Corinna hat da weiter gemacht wo sie gestern aufgehört hat. So hat sie das Kirschblütenrennen in Wels mit einem Sieg beendet.
Zusammen war sie mit Sarah Rijkes in der Spitzengruppe. Den Sprint der Verfolgergruppe um Platz 3 hat Beate, durch die Vorarbeit von Theres, gewonnen.
Unseren starken Auftritt in Wels komplettierte Theres auf Platz 8, Lisa auf 10 und Lena auf Platz 28.
Diesen Schwung nehmen wir jetzt mit nach Deutschland. Am kommenden Sonntag folgt in Cadolzburg der Auftakt der Bundesliga.

MDR Fernsehbericht

11.04.2016 Unser Fernsehbericht von der gestrigen erfolgreichen Teampräsentation. Vielen Dank an das ganze MDR Thüringen Team und unseren jahrelangen Moderator Christian Müller. 

v.l.u. Benita Weselhöeft, Carolin Schiff, Lena Vogl, l.o. Theres Klein, Katharina Venjakob, Corinna Lechner, Franziska Banzer, Beate Zanner, Hanka Kupfernagel, Lisa Fischer und Kerstin Brachtendorf

MAXX-SOLAR WOMEN CYCLING Team 2016 vorgestellt

Olympiasieger Olaf Ludwig schickt ambitionierte Frauen-Elf in die fünfte Saison

11.04.2016 Mit der offiziellen Mannschaftspräsentation im Erfurter MDR-Landesfunkhaus startete heute das Team „maxx-solar“ traditionell in die neue Radsportsaison. Die elf Frauen in den gelb-orange-leuchtenden Trikots haben sich in diesem Jahr viel für die Bundesliga, die Thüringen-Rundfahrt und die Deutschen Meisterschaften in Erfurt vorgenommen. Auch die Paralympics in Rio de Janeiro und die Weltmeisterschaften in Doha/Qatar werden anvisiert.

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„Die Mannschaft etabliert sich nun bereits im fünften Jahr ihres Bestehens als professionell geführtes Frauenradsport-Team im Bund Deutscher Radfahrer und im  Thüringer Radsport-Verband. Wir sind also sozusagen ein professionell geführtes, auf Nachwuchs ausgerichtetes Amateurteam“ beschreibt Vera Hohlfeld den Status ihrer Mannschaft.

Das Team um die achtfache Weltmeisterin Hanka Kupfernagel hat sich gut auf die Bundesliga-Saison vorbereitet, in der es 2015 ganz besonders erfolgreich war. Neben Franziska Banzer, Kerstin Brachtendorf, Lisa Fischer, Theres Klein, Corinna Lechner, Lena Vogl, Benita Wesselhoeft und Beate Zanner gehören in diesem Jahr Carolin Schiff und Katharina Venjakob zur 11-köpfigen Equipe. Teamchefin Vera Hohlfeld ist stolz auf die Zusammensetzung der Mannschaft „Wir bieten vor allem unseren jüngeren Fahrerinnen im Team eine exzellente Möglichkeit, von der wichtigen Weltklassesportlerin wie Hanka Kupfernagel zu lernen und die eigenen sportlichen Fähigkeiten zu festigen und weiter auszubauen.“

Der Bundesliga-Start erfolgt am 24. April in Cadolzburg, danach geht es in Merdingen (16. Mai), in Karbach (5. Juni), in Auenstein (11./12. Juni), in Cottbus (6.-7.08.), auf der Rennstrecke Bilster Berg (11. September) zur Deutschen Bergmeisterschaft um die Punkte der nationalen Rennserie. „Nun heißt es alles zu geben, um den zweiten Bundesligagesamtsieg aus den letzten beiden Jahren zu verteidigen. Sowohl in der Gesamtwertung, als auch in der Einzelwertung“ definiert Vera Hohlfeld die sportliche Ausrichtung.

Mit den Deutschen Meisterschaften und der Thüringen-Rundfahrt (15. – 21. Juli), sind unmittelbar vor der „Haustür“ weitere wichtigste Saisonziele verbunden. Das nationale Championat in Erfurt wird für das Team ohne ausgesprochene Sprinterinnen nicht leicht, weil es einen recht flachen Kurs bereithält. Die Thüringen-Rundfahrt wird kurz vor den Olympischen Spielen in Rio besonders gut besetzt sein, womit die maxx-solar-Frauen zwischen Gotha, Gera und Altenburg auf eine Armada gestandener Berufsfahrerinnen treffen werden. Doch das schreckt sie wenig und sie werden wie in den letzten beiden Jahren die einzige deutsche Rad-Etappenfahrt wieder aktiv und hochmotiviert in Angriff nehmen und dabei das Ziel eines Tagessieges anvisieren.

MDR-Moderator Christian Müller stellte heute Vormittag elf aufgeschlossene und hoch motivierte Radsportlerinnen den Medienvertretern vor. Hanka Kupfernagel wird 2016 zum dritten Mal für das maxx-solar-Team an den Start gehen. Sie ist mit ihren langjährigen internationalen Erfahrungen die Leitfigur der Mannschaft und hat besonders im vergangenen Jahr eindrucksvoll bewiesen, dass sie nicht nur weiterhin auf hohem internationalem Niveau fährt, sondern damit auch zu den Siegfahrerinnen der Mannschaft gehört. Dass ihr diese Qualitäten keine WM-Nominierung eintrugen, bleibt der Thüringerin nach wie vor völlig unverständlich.

Mit dem Trikot der Deutschen Bergmeisterin in der Tasche und insgesamt zehn Siegen zeigte Beate Zanner in der letztjährigen Saison, dass sie ebenfalls zu den deutschen Spitzenfahrerinnen gehört. Nach ihrem Etappensieg 2014 fuhr sie auch im vergangenen Jahr eine beeindruckende Thüringen-Rundfahrt. Mit ihrem neuen Trainer Torsten Hiekmann möchte sie 2016 mit großer Motivation und Konzentration noch ein Stück weiter an das Niveau der Berufsfahrerinnen heran. Kerstin Brachtendorf hat für diese Saison die Paralympics in Rio de Janeiro anvisiert. Die Ex-Straßenweltmeisterin und Deutsche Meisterin wird vom Bundestrainer zur Nominierung vorgeschlagen und hofft auf eine positive Entscheidung im Sommer und auf eine optimale Form, um sich nicht nur in den anspruchsvollen Straßenwettbewerben, sondern auch im 3000 m - Rennen auf der Bahn in Szene setzen zu können.

Franziska Banzer hat sich sehr gut weiter entwickelt, ist jetzt im zweiten Frauenjahr. Weil sie jetzt mit ihrem Abitur am Erfurter Sportgymnasium beschäftig ist, wird sie bis Juni etwas weniger Einsätze mit dem Team absolvieren. Ihr Höhepunkt wird 2016 sicherlich die Deutsche Straßenmeisterschaft sein, darauf wird sie sich konzentrieren. Im Anschluss will sie parallel zur sportlichen Karriere ein Studium beginnen. Lisa Fischer hat sich durch zwei schwierige Jahre gekämpft, in denen es gar nicht lief. Sie hat sich im Winter gut vorbereitet und dürfte mit ihrem Talent und ihrem Ehrgeiz zu einer guten Form zurückfinden. Mit einem dreimonatigen Trainingsaufenthalt hat sich Theres Klein auf die olympische Radsportsaison vorbereitet. Die Chemnitzer Leichtbau-Studentin will in diesem Jahr zeigen, was in ihr steckt und damit auch wieder eine wichtige Stütze für das Team sein. Corinna Lechner möchte Berufsfahrerin werden. In der vergangenen Saison war sie nach einer Reihe starker Einsätze für die Nationalmannschaft ganz nah dran, nun möchte es die ehrgeizige Polizistin in diesem Jahr schaffen.  Carolin Schiff, die gemeinsam mit ihrem Partner ein Fahrradgeschäft in Bremen führt, ist nach mehreren Versuchen zusammen zu kommen neu im Team maxx-solar. Sie ist eine gute Bergfahrerin und möchte nach einer verletzungsbedingt nicht so guten Saison in der Thüringer Equipe wieder voll durchstarten. Katharina Venjakob ist der zweite Neuzugang im Team. Sie hat sich, wie einst Beate Zanner, bei den Jedermann-Wettbewerben ins Rampenlicht des Radsports gefahren. Als Amateur-Weltmeisterin des vergangenen Jahres, sowohl im Straßenrennen als auch im Einzelzeitfahren, bringt sie zwei Regenbogentrikots als Empfehlung mit. Lena Vogl hatte sich für das vergangene Jahr viel vorgenommen, wurde aber durch Krankheit in ihrem Vorhaben gestoppt. Für ihr zweites Frauenjahr hat sie aber eine gute Vorbereitung absolvieren können und zeigte bei den ersten Rennen der Saison schon eine gute Verfassung. Benita Wesselhoeft, Mutter eines zweijährigen Sohnes, fährt nun die zweite Saison im Team. Sie ist eine starke Cross-Fahrerin und wird ambitioniert und motiviert in die Straßensaison starten.

Teamchefin Vera Hohlfeld freut sich, dass Hanka Kupfernagel auch in diesem Jahr wieder für die Farben von „maxx-solar“ fährt und die Thüringer Frauen-Elf lenkt. „Hanka ist ja nicht nur eine sehr erfolgreiche Rennfahrerin, sie ist ja eine geniale Radsportpädagogin. Ich bin begeistert davon, wie sie den jungen Fahrerinnen ihre Professionalität vorlebt und damit das Team zu immer stärkeren und stabileren Leistungen bewegt“ so Hohlfeld, die mit ihrem Konzept der Unterstützung zahlreicher Sponsoren sicher sein darf. Allen voran Dieter Ortmann mit seiner Firma Maxx-Solar, die seit 2012 die Equipe nun schon als Hauptsponsor unterstützt. Darüber hinaus können sich die Frauen in dieser Saison über die Unterstützung der ZUFALL logistics group, der Stadtwerke Gotha GmbH, von Cyfly, Opel Deutschland, dem Opel Autohaus Vogel - Adam Opel AG, der Stevens Vertriebs GmbH, der Büchel GmbH & Co. Fahrzeugteilefabrik KG, von Herbacin cosmetic GmbH, der SQlab GmbH und von Lazer Sport als Teamsponsoren freuen.

Das Maxx-Solar Woman Cycling Team 2016

Franziska Banzer              geb.: 25.08.1996              Wohnort: Jena/Erfurt                         im Team seit 2015

Kerstin Brachtendorf       geb.: 22.05.1972              Wohnort: Ettringen                             im Team seit 2014

Lisa Fischer                        geb.: 21.11.1993              Wohnort: Chemnitz/Schweinfurt   im Team seit 2012

Hanka Kupfernagel          geb.: 19.03.1974              Wohnort: Merdingen                          im Team seit 2014

Theres Klein                      geb.: 04.09.1989              Wohnort: Chemnitz                            im Team seit 2015

Corinna Lechner               geb.: 10.08.1994              Wohnort: Erfurt                    im Team seit 2013

Carolin Schiff                    geb.: 03.01.1986              Wohnort: Bremen                               im Team seit 2016

Katharina Venjakob         geb.: 26.04.1989              Wohnort: Münster                              im Team seit 2016

Lena Vogl                           geb.: 21.01.1996              Wohnort: Tacherting                          im Team seit 2015

Benita Wesselhoeft         geb.: 29.09.1984              Wohnort: Hamburg                             im Team seit 2015

Beate Zanner                    geb.: 09.11.1982              Wohnort: Gera                                     im Team seit 2012

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Niclas Schumacher - Betreuer

29.02.2016 Liebe Freunde des maxx-solar Women Cycling Teams, ich bin Niclas Schumacher, 18 Jahre jung und komme aus der Wartburgstadt Eisenach.
Ich bin sehr ‪sportbegeistert‬, spiele seit 12 Jahren Fußball in Eisenach und bin durch meinen Papa seit 2007 stolzes Mitglied im ‪Mitarbeiter‬ Team der Internationalen Thüringen Rundfahrt der Frauen, daher kommt meine Faszination für den Frauen Radsport ! Die Ergebnisse von maxx-solar verfolge ich seit Tag eins und bin immer wieder begeistert was Vera und ihr Team auf die Beine gestellt haben ! Ich freue mich auf meine erste richtige Saison als Betreuer bei maxx-solar!

Sport frei euer Niclas

Gerrit Martin - Betreuer

30.01.2016 Liebe Freunde des Radsports, mein Name ist Gerrit Martin und ich erblickte am 10.01.1974 in Jena das Licht der Welt und bin im Bereich der Notfallmedizin tätig.

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In meiner Freizeit finde ich den Ausgleich beim trainieren von Kindern- und Jugendlichen mit sozial ‪‎kritischen‬ Hintergründen oder bin mit ‎maxx‬-solar unterwegs.
Zeitig wurde mir bewusst, was es heisst Radfahrer zu sein. Mein Vater, der zu seiner Jugendzeit DDR ‪‎Auswahlfahrer‬ war (4000 m Mannschaftsverfolgung) jedoch aus politischen Gründen sich negativ auf seinen Erfolg auswirkte, wurde ein sehr erfolgreicher Armaturfahrer. ‪Radsport‬ war und ist bei der Familie Martin eine Mission. Ich konnte es kaum abwarten, mein erstes Rennen zu bestreiten. Mit 8 Jahren fuhr ich den ersten Sieg Heim.
Und wie es der ‪Zufall‬ will begegnete ich Vera und Ihrem Team. Sofort hatte ich Blut geleckt und fühlte mich im Team pudelwohl. Seit 3 Jahren begleite ich nun schon das ‎maxxTeam‬ und es ist mir eine große Ehre Bestandteil zu sein. Ich freue mich auf eine weiterhin erfolgreiche sowohl sturzffreie Saison 2o16. Kommando gilt: ‪‎FertigLos‬ !

Euer Gerrit

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Bert Dressel - sportlicher Leiter

27.01.2016 Hallo liebe Freunde und Fans,
Wahnsinn... wir stehen mit unserem maxx-solar & energie Women Cycling Team vor der 5. Saison.
In den vergangenen Jahren haben wir zahlreiche schöne ‪Erfolge‬ feiern dürfen. Auch Niederlagen haben uns stark gemacht und wir sind als Team immer weiter gewachsen.
Sportlich und auch menschlich. Es macht mir große Freude ein Teil dieses Teams zu sein. Viel haben wir gelernt und uns immer weiter entwickelt.

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Zwei Jahre in Folge die Gesamtwertung (Einzel und Mannschaft) der ‪‎Radbundesliga‬ zu gewinnen, verdient meine allergrößte Hochachtung vor den Fahrerinnen und der gesamten Mannschaft. Ebenfalls herausragend der DM Berg-Titel von ‪‎Beate‬ und der 3.Platz von
‪Corinna‬ im EM-Einzelzeitfahren 2015.
Mein großer Dank gilt unserer Teamleiterin, allen ‪‎Sponsoren‬ und Helfern, die diese
Leistungen der Sportlerinnen überhaupt erst möglich machen.
Für 2016 haben wir uns wieder große Ziele gesetzt.
Wir wollen die Spitzenränge in der Bundesligaserie verteidigen, was wieder schwer wird in diesem Jahr.
Weiterhin wollen wir uns bei unserem „Heimspiel“, der Thüringen Rundfahrt der Frauen Mitte Juli, wieder durch offensive und kämpferische Fahrweise „bemerkbar“ machen.
Auch bei internationalen Rundfahrten und Eintagesrennen wollen wir zeigen, dass wir mit zu den besten ‪Amateurmannschaften‬ im gesamten ‪‎Frauenradsport‬ gehören.
Ich freue mich auf die kommende anstrengende Saison, wünsche mir wieder einen tollen Zusammenhalt, stets ein ehrliches und faires ‪‎Miteinander‬ und baue wieder auf die Mithilfe unserer vielen ehrenamtlichen Helfer.
Lassen wir den Diesel wieder rollen und bleiben alle schön gesund!

Euer Bert

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Vera Hohlfeld - Teamleiterin

25.01.2016 Wir stehen nunmehr vor der 5. Saison mit maxx-solar Women ‪Cycling‬ und wenn ich zurück blicke, bin ich schon ein wenig stolz darauf was wir gemeinsam geschaffen haben. Ich bin sehr stolz, eine solch große Sportlerin wie Hanka Kupfernagel in unserem Team zu haben.

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Es war nicht immer einfach und ich gebe zu, ich stand auch schon kurz vor dem Aufgeben. Nicht weil die Sponsoren nicht mehr wollten, sondern weil ich auf eine solche Arbeitsweise, persönliche Anfeindungen inbegriffen und auf solch einen Kampf mit Hauen und Stechen einfach kein Bock hatte. Das was wir hier tun, ist nun wirklich nix, wo es um Geld, Ruhm oder sonstiges geht. Es ist ‪‎Leidenschaft‬ und ‪Enthusiasmus‬ für jeden von uns! Es soll Spaß machen was wir tun😊

Es macht ziemlich ‪Spaß‬ und das eine oder andere "nicht schöne" blättert inzwischen an mir ab. Vielleicht kann man sagen, ich habe mich daran gewöhnt und ist mir egal.

‪‎Mädels‬, ich freu mich auf euch und die neue Saison und ich kann versprechen, dass ich nun nach der Geburt meiner ‪‎Tochter‬ wieder öfter mal dabei sein werde und das ganz bestimmt sogar im Doppelpack!

Danke an unsere treuen Sponsoren: maxx-solar & energie, ZUFALL logistics group, Nohra, ‪‎StadtwerkeGotha‬, ‪Büchel‬, Herbacin, ‪‎cyfly‬, Autohaus Vogel - Erfurt, Arnstadt, Bad Langensalza, ‪Lazer‬ und ein großes Dankeschön an meine treuen ehrenamtlichen Helfer ‎BertDressel‬, ‪GerritMartin‬ und all die anderen ohne euch würde es das Team nicht geben!

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Hanka Kupfenagel

21.01.2016 Hallo zusammen,
Ich fahr ja schon lange und werde deshalb auch immer wieder erstaunt gefragt: "Fährst du eigentlich noch so richtig aktiv bei den Profis mit?"
Dann überlege ich meist kurz bevor ich antworte und entscheide mich für ein einfaches "Ja". Mit dem stolzen Zusatz: "Ich starte im Sommer für das deutsche Frauen Team maxx-solar aus Thüringen - wir haben die ‪Bundesliga‬ gewonnen, obwohl viele Fahrerinnen nebenbei arbeiten (selbstständig oder angestellt), obendrein Mutter sind oder studieren!" Ja, starke Mädels in unserem Team!

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‪Rückblickend‬ war 2015 ein gutes Jahr für mich, es ging von Anfang an steil bergauf und das war meist verdammt schwer! Nach 4 Rippenbrüchen und einer demolierten Lunge (im Nov 2014) musste ich von absolut Null wieder anfangen - stellte mich der Cross-DM Anfang Januar und kam dort sogar noch auf den 4.Platz.
Wertvolle 4.Plätze sollten mich 2015 noch öfter begleiten. So beendete ich im März mein grösstes Abenteuer und persönlich wohl grössten Erfolg: die 8tägige MTB Tour ‪CAPE EPIC‬ in Südafrika mit meinem Teamkollegen Carsten Bresser auf Platz 4.
Danach gab es 2 schöne BL Siege auf der Strasse, um dann bei der Zeitfahr DM wieder knapp am ‪Podium‬ vorbei den 4.Platz zu ergattern - für mich aber eine der schönsten Holzmedaillen „wink“-Emoticon
Die ‪Thüringenrundfahrt‬ war mal wieder das Highlight für unser Team und die Vorbereitung darauf, war für mich die beste Zeit, die wir Mädels zusammen verbracht haben.
Später erinnere ich mich noch an einen 4. Platz beim internat. ‪Zeitfahren‬ in Ilsfeld und beim Grand Prix Oberbaselbiet in der Schweiz. Auch war ich nochmals auf dem MTB unterwegs und kam bei der ersten Etappe der Trans Schwarzwald auf Platz 4 - alles schöne Erinnerungen an wertvolle Erfahrungen und gute Begegnungen. Vielleicht kann man auch die Last-Minute-doch-Nicht-Nominierung zur Strassen ‪WM‬ so wie einen 4.Platz bewerten: knapp daneben, aber eben auch ganz dicht dran! „wink“-Emoticon Guter Dinge bin ich im September also in die ‪Crosssaison‬ gestartet und konnte mich mit 7 Rennen von Platz 167 auf Platz 35 der Weltrangliste vorarbeiten bis mich das ‪Verletzungspech‬ eingeholt hat.... Ein gutes Jahr, dass mit dem letzten 2 Monaten weniger gut zu Ende ging - nun stehe ich wieder bei "LOS" und mache kleine Schritte.
Ich hoffe, ich werde das maxx-solar Team auf dem erfolgreich eingeschlagenen Weg schon im Frühjahr wieder aktiv unterstützen können. Zudem hoffe ich den ein oder anderen geduldigen Leser hier Mut zu machen, trotz aller ‎Rückschläge‬ wieder aufzustehen und sich auch über 4.Plätze zu freuen - denn der Weg dahin ist meist genauso hart wie zu Platz 1,2,3 !

Bis bald - Eure Hanka

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Beate Zanner

19.01.2016 Hallo liebe Freunde,

In den letzten Monaten habe ich mein Training konsequent und mit neuen Trainingsreizen, aber mit einer gewissen Lockerheit absolviert. Mein Trainer ‪Torsten Hiekmann‬ legte in dieser Zeit ein großes Hauptaugenmerk auf die Entwicklung meiner Kraft im athletischen Bereich und das Radfahren diente nur zur Regeneration und zum locker fahren der Beine.
Ich bin schon jetzt ganz gespannt, wie sich mein Training ab Februar verändert. Auf alle Fälle werde ich dann wieder mehr Zeit auf dem Rad trainieren. Denn Radfahren kommt von Radfahren. „wink“-Emoticon
Schon bald verabschiede ich mich in den Süden und ich fliege ins ‪Trainingslager‬.

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In der neuen Saison heißt es für mich und das Team einige unserer hart erkämpften Titel aus 2015 erfolgreich zu ‪verteidigen‬ und natürlich wollen wir um neue Titel zu kämpfen. So z.B. mein DM Berg ‪Titel‬, die Gesamteinzel- und Gesamtmannschaftswertung der ‪Bundesliga‬ wollen wir gewinnen und vor allem wollen wir bei der ‪Thüringen Rundfahrt‬ glänzen und mit Leistung und Ergebnissen für Furore sorgen.

Bis bald - Eure Beate

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Corinna Lechner

17.01.2016 Hallo,
Auch diesen Winter verbringe ich die größte Zeit in Meiningen, wo ich meine Polizeiausbildung mache, in der restlichen Zeit trainiere ich ehrgeizig für die kommende Saison.
Vor Weihnachten konnte ich mit meiner Trainingsgruppe einige Grundlagenkilometer auf Mallorca absolvieren. Ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit dem maxx-solar Team und bin bereits gespannt auf die neue Saison.

Eure Corinna

Theres Klein

15.01.2016 Hallo, Mein Name ist Theres Klein und 2016 wird meine 4. Saison bei maxx-solar. Ich bin derzeit noch Studentin und vertreibe mir den Großteil meiner Freizeit mit dem Radfahren. Ich freue mich sehr auf die anstehende Saison und bin gespannt was das Jahr uns bringt. Ebenso freue ich mich auf die gemeinsame Zeit mit "alten" und "neuen" Gesichtern im Team.

Derzeit befinde ich mich auf der Südhalbkugel und genieße einen zweiten Sommer. Ich versuche alles Sehenswerte ... des australischen Bundesstaates Queensland auf dem Rad zu erkunden und breite mich so auf die kommende Saison vor. Ich hoffe auf eine besser Saison als im letzten Jahr. Sonnige Grüße :-)

Eure Theres

Carolin Schiff

13.01.2016 Ich heiße Carolin Schiff und komme aus Bremen, wo ich gemeinsam mit meinem Freund Vladi Riha und unseren beiden Katzen leben. Zusammen mit meinem Freund habe ich dort ein kleines Radsportgeschäft mit dem Namen Riha Bikes.
Ich bin gelernte ‪‎Krankenschwester‬ und habe daneben im letzten Jahr mein Studium als ‎Betriebswirtin‬ erfolgreich beendet.
Radsport betreibe ich intensiv seit ca. 5 Jahren. Die letzten drei Jahre bin ich im Team "Koga Ladies" gefahren. Bevor ich zum Radsport kam, war ich Triathletin und Leichtathletin. Neben dem ‪‎Straßenradsport‬ bin ich im Winter bei ‪Cyclocrossrennen‬ aktiv, was mir sehr viel Spaß macht und den Winter gefühlt etwas verkürzt.
Besonders gerne fahre ich schwere, ‪bergige‬ Rennen und Rundfahrten. Nicht so gerne mag ich Zeitfahren und zu viel Wind.

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Ich freue mich sehr auf die kommende Saison bei maxx- solar, da ich wieder zusammen mit guten Freundinnen im Team fahren kann. Persönlich hoffe ich auf ein erfolgreicheres Jahr als 2015, indem ich nach einem schweren ‪‎Trainingsunfall‬ zum Ende der Saison 2014 noch nicht wieder zu meiner alten Stärke zurück finden konnte und durch zahlreiche Infekte immer wieder ausgebremst wurde. Ich bin ‪‎motiviert‬ und werde wie immer mein Bestes geben „smile“-Emoticon

Eure Caro

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Katharina Venjakob

11.01.2016 Liebe Grüße „smile“-Emoticon

Hallo, ich heiße Katharina Venjakob, bin 26 Jahre alt und komme aus dem flachen aber schönen Münsterland. Einige von euch kennen mich sicherlich aus der Jedermannszene. Dieses Jahr werde ich ausschließlich für maxx-solar am Start stehen. Ich freue mich riesig auf diese neue Herausforderung und hoffe den Mädels bestmöglich zur Verfügung zu stehen und sie unterstützen zu können. Ich fahre seit 2012 Rennrad und habe meine ersten Erfahrungen bereits sammeln dürfen. Das größte Erlebnis bisher war die UWCT Amateurweltmeisterschaft in Dänemark.

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Ich hoffe nun, dass ich darauf aufbauen kann und mich auch sportliche weiterentwickeln und viel dazu lernen kann. Die Voraussetzungen in einem Team wie maxx-solar sind und toll und bieten viel Platz für Entwicklungen. Neben dem Sport, dem Alltag und meiner Arbeit als Diplom-Rechtspflegerin bleibt nicht viel Zeit für viele weitere Hobbies. In der knappen Zeit treffe ich mich sehr gerne mit meinen Freunden, probiere mich in der Küche oder tüddel mit meinen zwei (meer)schweinischen Mitbewohnern rum „smile“-Emoticon
Ich freue mich riesig auf die kommende Saison mit den Mädels und bin auf "meinen neuen Abschnitt" sehr gespannt.
Wir sehen uns demnächst auf Malle oder am Streckenrand,
Eure Katharina

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Lisa Fischer

08.01.2016 Hallo , Hallo ….
Ja, mich gibt es auch noch! „smile“-Emoticon Und was umso schöner ist: dass ihr mich 2016 wieder in den leuchtenden gelb - schwarzen Farben sehen könnt.
Ich bin sehr dankbar für diese Chance, die mir mein Team damit gibt. Das vergangene Jahr war leider von einigen "Tiefs" geprägt, die durch einen langwierigen Virus-Infekt hervorgerufen wurden und wegen dem ich mich ein wenig zurückgezogen hatte. Aber ganz ehrlich? Der ganze ‪Radsport‬-Wahnsinn mit allem Drum und Dran hat mir totaaal gefehlt!
Manchmal merkt man eben doch erst, wie bedeutend manche Dinge und Menschen einem sind, wenn man kurz davor ist, sie zu verlieren. Glaubt mir aber eines: Man lernt es umso mehr zu schätzen. Und über diese Erkenntnis bin ich sehr froh.

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Ich kann nun seit 4 Monaten aber wieder nach vorn blicken und endlich wieder für meine Ziele arbeiten. Jetzt heißt es: fleißig ‪‎trainieren‬! Aber nichts überstürzen! Und trotzdem Schritt für Schritt mich dem Ziel nähern, das ich mir persönlich vor Augen halte. Ich will wieder zu meiner alten Form zurückfinden und meinem Team wieder eine gute Unterstützung sein.
Diese Zeilen schreibe ich übrigens gerade aus ‪‎Chemnitz‬. Hier habe ich seit Oktober mit meiner Schwester eine Wohnung. Ein kleiner Tapetenwechsel war nötig, um Sport und nun auch Studium miteinander fokussiert zu verbinden. Die Städtewahl hat natürlich keine unbedeutende Rolle gespielt, schließlich finden wir uns hier öfters als Team zusammen und meine Trainerin Lisa Lutzke ist auch in greifbarer Nähe. : )
Ich kann allen nur danken, die immer noch an mich glauben und mich, so weit wie es ihnen möglich ist, unterstützen. Und um dieses Vertrauen euch zurück geben zu können arbeite ich fleißig jeden Tag.
Ich gebe mein Bestes um in ‪Zukunft‬ wieder eine zuverlässige Kraft für das Team sein zu können, dass wir zusammen unsere Ziele erreichen werden und ich meine ‪‎Teamkollegen‬ mit all meiner Kraft den Rücken stärken kann.
Sport frei!

Eure Lisa

‪#‎nevergiveupandfollowyourdream‬ ‪#‎cycling‬ ‪#‎believeinyourself‬

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Benita Wesselhoeft

05.01.2016 Ich heiße ‪‎BenitaWesselhoeft‬ und bin 31 Jahre alt und seit 2015 im Team.
Das letzte Jahr war das 1., wo ich die Erfahrung machen konnte in einem Team zu fahren und habe mich sofort pudelwohl gefühlt und schnell neue Freundschaften geschlossen.

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Da mein kleiner ‪‎Sohn‬ nun schon 1,5 Jahre alt ist und in einen Kindergarten geht, ist die ganze Organisation mit Training und Wettkämpfen leichter und ich freue mich schon sehr auf die kommende Straßensaison, wo ich mein Team in der ‪Bundesliga‬ und den wichtigen Rundfahrten und den Meisterschaften unterstützen will. Ich würde mich dabei persönlich sehr freuen, wenn ich eine gute Platzierung bei der ‎DM‬ Berg und der DM ‪Straße‬ erzielen würde. Diesen Winter bin ich wieder fleißig dabei ‪Crossrennen‬ zu bestreiten und freue mich sehr für das Focus CX Ladies Team zu fahren und schon den ein oder anderen Erfolg verbuchen zu können.

Bis bald - Eure Beni

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Lena Vogl

04.01.2016 Hallo zusammen, i bin de Lena und kimm aus`m ‪Chiemgau‬ „wink“-Emoticon
Ich freue mich riesig auf die kommende Saison mit dem ‪maxx-solar‬ Team.
Im Team bin ich seit letzter Saison wobei diese leider nicht so lief wie ich sie mir vorgestellt habe.

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Grund dafür war das Pfeiffersche Drüsenfieber mit dem ich lange zu kämpfen hatte und anschließend eine gebrochene Hand.
… umso mehr bin ich jetzt aber für die Saison 2016 motiviert!

Beruf und Radsport zu verbinden ist zwar eine Herausforderung aber nicht unmöglich.
Derzeit mache ich eine Ausbildung im Bereich Vertrieb und Marketing bei ‪Syntace‬.

Mein Ziel ist es mich im ‪Radsport‬ weiter zu entwickeln, von meinen ‪Kolleginnen‬ viel zu lernen und somit zusammen mit dem kompletten Team erfolgreich zu sein. …nebenbei darf natürlich auch der Spaß und die gute Laune nicht zu kurz kommen „wink“-Emoticon

Mein Motto: „‪Erfolg‬ ist nicht etwas, das einfach passiert – Erfolg wird erlernt, Erfolg wird trainiert“
Bis bald - pfiad eich und viele Grüße
von da Lena

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Kerstin Brachtendorf

02.01.2016 Seit Ende November befinde ich mich auf Lanzarote.
Hier arbeite ich noch bis zum 9. Januar 2016 als Rennrad-Guide.
Da bereits Mitte Januar ein Überprüfungswettkampf auf der Bahn
in Frankfurt/Oder stattfindet, war es für mich wichtig, neben der Arbeit als Guide auch noch Zeit für Training und Erholung zu
finden. Bisher ist mir das sehr gut gelungen. Ich steige jeden Morgen gerne aufs Rad und habe ein gutes Gefühl im Training.
Der Überprüfungstermin im Januar gilt als Qualifikation zur ‪‎Paracycling‬-Bahn-WM im März in Italien. Das ist natürlich neben
der ‪‎Quali‬ für Rio mein erstes großes Ziel für die neue Saison.

Ende Januar geht es dann, hoffentlich mit der WM-Quali in der Tasche, für 4 Wochen ins Trainingslager nach Gran Canaria.

Eure Kerstin Brachtendorf

Franziska Banzer

02.01.2016 Hallo mein Name ist ‪Franziska Banzer‬, ich bin 19 Jahre alt und werde dieses Jahr meine zweite Saison im ‪‎maxx-solar‬ Team fahren. Seit 10 Jahren fahre ich jetzt schon aktiv Rad. Ich freue mich wieder dabei zu sein und auf ein weiteres Jahr im Maxx-Solar Dress. An meine Leistung vom letzten Jahr will ich wieder anknüpfen, dabei konzentriere ich mich auf die ‪Deutsche Meisterschaft‬ in Erfurt. Bis jetzt konnte ich im Trainingslager auf Mallorca den ersten Grundstein für die neue Saison legen.

Bis bald Eure Franzi

Kerstin Brachtendorf

Letzter UCI-Paracycling-Worldcup in Südafrika

21.09.2015

von Kerstin Brachtendorf
Vom 10. bis 13. September 2015 wurde im südafrikanischen Pietermaritzburg der letzte UCI-Paracycling-Worldcup der Saison ausgetragen. Zusammen mit 9 weiteren Sportlerinnen und Sportler der Paracycling Nationalmannschaft durfte ich dort zum letzten Mal in diesem Jahr um Medaillen kämpfen.

Nach dem Saisonhöhepunkt "Straßen-WM in Nottwill" war es nicht einfach, den Fokus aufrecht zu erhalten. Trotzdem schaffte ich es, mich noch einmal 100% zu motivieren und nahm mir vor, zum Abschluss der Saison noch einmal alles zu geben.

Gesagt getan: beim Einzelzeitfahren über 2 Runden fuhr ich, abgesehen von meinem WM-Rennen, das beste Zeitfahren der Saison. Nach der ersten Runde hatte ich nur 2 Sec Rückstand auf Platz 1.

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Das gab mir einen solchen Auftrieb, dass ich in der zweiten Runde wohl etwas überzog und das Tempo zum Schluss nicht mehr halten konnte. Am Ende kam ich als Drittplatzierte mit nur 5 Sec Rückstand auf Platz 2 ins Ziel. Damit bin ich sehr zufrieden, zumal die Rückstände nach vorne diesmal wirklich knapp waren.

Zwei Tage später stand das Straßenrennen über 9 Runden an. Die Strecke hatte es in sich, doch bereits am Vortag merkte ich, dass mir der Kurs liegt und dass ich bereit war, um den Sieg zu fahren.
Gleich nach dem Startschuss zeigte ich, dass ich an dem Tag das Rennen bestimmen wollte. Ich hielt das Tempo von Beginn an hoch und selbst Dauerkonkurrentin Anna Harkowska schaffte es nicht, sich abzusetzen. Nachdem ich am Anstieg stets das Tempo forsierte, waren wir nach 6 Runden nur noch zu zweit: ich und Anna Harkowska, eine schon bekannte Konstellation. Nun mussten wir zunächst zusammenarbeiten, um den Abstand nach hinten zu vergrößern, gleichzeitig aber Kräfte sparen, um das eigene Finale vorzubereiten. Ich sah meine einzige Chance in der größten Schwäche der Polin: die Abfahrt und die darauffolgende technische Kurve. Bereits in den Runden zuvor testete ich die Situation aus und merkte schnell, dass sie mir in der Abfahrt nicht folgen konnte.
Als es dann in die letzte Abfahrt ging, war ich bereit alles zu geben. Volles Risiko und volle Power. Der Kopf war frei. Jetzt hieß es nur noch "durchziehen", denn der Weg von der letzten Kurve bis rauf zum Ziel war lang. Leider zu lang, denn Anna Harkowska konnte auf den letzten Metern die Lücke wieder schließen und vorbeiziehen.

So kam ich mit 2 Sec Rückstand im Ziel an, wieder einmal im Sprint geschlagen und trotzdem mehr als zufrieden. Gegen Anna Harkowska nur so knapp zu verlieren, ist keine Schande und gibt mir Auftrieb und Motivation für die nächste Saison. Auch wenn zum Abschluss der Saison ein Sieg einfach toll gewesen wäre, freue ich mich über diese Silbermedaille sehr.

Nun genieße ich erstmal das Ende einer sehr langen, aber erfolgreichen Saison und hoffentlich noch ein paar schöne spätsommerliche Tage…wo in Europa auch immer „wink“-Emoticon

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Allen bedanken, die mich diese Saison unterstützt haben und stets an mich geglaubt haben:

Allen voran meine Mama, die es diese Saison sicher nicht leicht mit mir hatte und mich trotzdem unermüdlich unterstützt hat!!!
Allen Freunden, die mitgefiebert haben, stets ein offenes Ohr hatten, immer die richtigen Worte fanden und teilweise sogar den weiten Weg zu meinen Wettkämpfen gemacht haben!

Und natürlich bei allen Sponsoren und Unterstützern rund um das MAXXSOLAR-Team.
Ich hoffe, dass wir uns nächste Saison mal wieder öfter sehen

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Hanka Kupfernagel - Bildquelle: Johanna Seidenbecher

Radteam-Chefin Hohlfeld: Kupfernagel gehört ins WM-Team

19.09.2015 Von  Michael Voß/ Thüringer Allgemeine 

Thüringerin kritisiert Nominierung des Verbandes und fühlt sich in ihrer Arbeit zurückgeworfen

Erfurt. Vera Hohlfeld lebt für den Frauen-Radsport. Die Olympia-Vierte von 1996 leitet das Team Maxx-Solar Thüringen, organisiert die Thüringen-Rundfahrt und ist Frauen-Beauftragte im Bund Deutscher Radfahrer.

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Unsere Zeitung sprach vor der am Sonntag in Richmond/Virginia beginnenden Straßen-WM mit der 43-jährigen Waltershäuserin über Entscheidungen, die im WM-Vorfeld fielen.

Ihr Team Maxx-Solar gewann die Bundesliga, Ihre Fahrerin Beate Zanner die Einzelwertung – eigentlich dürften Sie aus dem Feiern gar mehr nicht herauskommen und könnten entspannt die WM-Rennen schauen, oder?

Nein, so ist es nicht. Natürlich freue ich mich, wie toll Beate den Sieg nach Hause gefahren hat und wir dieses Saisonziel erreicht haben. Aber es gab im Bund Deutscher Radfahrer nicht nachvollziehbare und enttäuschende, schlichtweg falsche Entscheidungen vor der WM, die mich beschäftigen.

Sie meinen jene, dass Ihre Maxx-Solar-Kapitänin Hanka Kupfernagel nur als Ersatzfahrerin nominiert wurde?

Genau diese. Für mich ist dies eine ungerechte, willkürliche Entscheidung die für mich, den Sponsoren des Teams sehr schwer zu erklären ist.

Hätte die einstige Zeitfahr-Weltmeisterin es leistungsmäßig verdient gehabt?

Auf alle Fälle. Es war eine der besten Straßensaisons, die Hanka in den letzten Jahren gefahren ist. Sie war in der Bundesliga und bei internationalen Rennen immer gut drauf, sie zeigte eine sehr offensive Fahrweise und war meist rennbestimmend.  Nun soll sie als wohl beste Ersatzfahrerin aller Zeiten nominiert werden – das ist wirklich makaber.

Wird Hanka Kupfernagel diese Ersatz-Rolle annehmen?

Sie ist natürlich enttäuscht, aber wenn doch noch jemand ausfallen sollte, steht sie bereit! Nach meiner Information, fliegen die Ersatzfahrer aber nicht pro forma mit in die USA. Sie dachte lange Zeit, sie könnte den WM-Start mit einem Start beim 10Tage vorher stattfindenden Radcross-Weltcup-Auftakt in Las Vegas verbinden. Weil sie lange keine Klarheit über die Nominierung hatte, musste sie nun auch dieses Vorhaben absagen. Ihr wurden falsche Hoffnungen gemacht.

Hanka Kupfernagel hatte angedeutet, dass sie ihre lange Karriere nach der Crosssaison im Frühjahr 2016 beenden wird. Bleibt es dabei?

Das kann ich nicht sagen. Sie wird weiter darüber nachdenken. Jedenfalls ist es schade, dass im Verband nicht anerkannt wird: Hanka ist mit ihrer riesigen Erfahrung Gold wert – über ihre Karriere hinaus.

Haben Sie eine Erklärung für die Entscheidung?

Keine logische. Von den Ergebnissen her war manch andere Fahrerin, die nominiert wurde nicht besser. Das Alter ist auch kein echtes Argument. Auffällig ist, dass nur Profifahrerinnen oder Bundeswehr/-polizei Kader im WM Team sind

Hieß es nicht, eine Top-Fahrerin aus der Bundesliga sollte auf alle Fälle zur WM starten?

Diese Zusage gab es konkret vor zwei Jahren. Wir waren davon ausgegangen, dass dies weiter zutreffen würde.

Wie sehr trifft Sie das alles?

Extrem. Wir konzentrieren uns mit Maxx-Solar auf die Bundesliga, bauen im Amateur-Bereich viel auf, kümmern uns um die Nachwuchsgewinnung und den Anschluss der jungen Fahrerinnen. Ich fühle mich da in meiner Arbeit um Jahre zurückgeworfen. Auch die Helfer an der Basis und die Sponsoren verlangen Anerkennung – und Aufklärung. Was soll ich denen erzählen?

Wird es mit dem Verband darüber Gespräche geben?

Das hoffe ich. Allerdings erst nach der WM.

Ist Bundesliga-Siegerin Beate Zanner, die zu Saison-Beginn ebenso von der WM träumte, gleichfalls enttäuscht?

Nein, ich glaube nicht. Sie hat im Sommer, in den entscheidenden Wochen, aus persönlichen Gründen einen kleinen Hänger gehabt. Dafür lief es in den letzten Wochen immer besser und die Saison könnte nun wieder losgehen. Letztlich wird sie nicht traurig sein.

Die 21-jährige Corinna Lechner wurde jedoch nominiert – ein Lichtblick?

Absolut. Sie ist jung, bissig und sehr zielstrebig – auf gutem Weg, Profi zu werden.

Sie startet im Teamzeitfahren am Sonntag für die Mannschaft aus Ljubljana. Ist sie also gewechselt?

Nein. Wir haben von dem slowenischen Team die Anfrage bekommen, ob Corinna als eine Art Praktikantin starten darf. Es wäre Quatsch, wenn wir ihr das verbauen würden. Wie es mit ihr 2016 weitergeht, steht noch nicht fest. Sie hätte noch ein Jahr Zeit – und wird mehrere Gespräche führen. Unsere Tür steht immer offen. Aber die Chance bei einem TOP Team, jung Profi zu werden, würde ich vermutlich auch nutzen.

Und was trauen Sie ihr bei der WM zu?

Corinna wird sicher aufgeregt sein, muss sich aber keinen Druck machen. Sie hat als EM-Dritte im U-23-Zeitfahren viel erreicht. Eine WM ist ein völlig anderes Kaliber. Im Teamzeitfahren wird sie hoffentlich zu den Leistungsträgerinnen ihrer Truppe gehören, sonst tut es richtig weh. Im Einzelzeitfahren soll sie lernen. Ich hoffe, sie erwischt einen richtig guten Tag.

Was ist für die deutschen Frauen generell möglich?

Der Kurs für das Straßenrennen ist relativ flach. Entscheidend wird sein, dass die Mädels Lisa Brennauer im Finale in eine gute Position fahren. Sie holte im Vorjahr Silber, auch diesmal traue ich ihr eine Medaille zu. Im Zeitfahren ist die Titelverteidigung immer schwerer als der erste Sieg. Ich würde Lisa erneutes Gold wünschen – die Bayerin ist eine große Sportlerin, die auf dem Boden geblieben ist. Das war auch bei der Thüringen-Rundfahrt, bei der sie Gelb im letzten Moment verloren hatte, zu spüren.

Ein Blick über die WM hinaus: Ihr Maxx-Solar-Team wird es auch 2016 geben?

Ja. Auch wenn die aktuelle WM-Debatte alles andere als motivierend wirkt, machen wir weiter. Den Kader werden wir auf zehn Fahrerinnen reduzieren. Unser Anspruch bleibt, weiter oben mitzufahren. In der Bundesliga und auch darüber hinaus.

Von Michel Voss/ Thüringer Allgemeine

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Beate Zanner - Bildquelle: Mani Wollner

Quelle: Holger Zaumsegel / 15.09.15 / OTZ - Bundesliga-Gesamtsieg

15.09.2015 - 06:38 Uhr Radsport OTZ Mit dem einem dritten Platz im Zeitfahren und einem sechsten im Straßenrennen sichert sich die Geraerin den Bundesliga-Sieg. Dabei profitiert sie davon, dass Hanka Kupfernagel nicht antritt.  Mittlerweile auch im Zeitfahren stark: Beate Zanner. Gera. Normalerweise ist Zeitfahren nicht ihr Ding. Doch diesmal lief für Beate Zanner alles rund. Wenn die Form stimmt, ich einen guten Tag erwische, geht bei mir eben auch etwas im Zeitfahren, sagt die Geraerin und lacht.

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Als Letzte rollte sie am Sonnabend beim Bundesliga-Rennen in Cottbus von der Rampe. Das gab es auch noch nie. Nach 15 Kilometern blieb die Uhr für sie mit der drittschnellsten Zeit von 21:27 Minuten stehen. Nur Profirennerin Romy Kasper (21:00 min) und Elena Büchler (Team Stuttgart/21:09) waren schneller. Zanners Teamkolleginnen Tatjana Paller (21:29) und die Jenaerinnen Franziska Banzer (21:29) rundeten als Vierte und Fünfte das Top-Ergebnis des Teams Maxx-solar woman cycling ab.

Chaotisches Rennen zum Abschluss Damit war vor dem 127 Kilometer langen Straßenrennen auch die Gesamtwertung entschieden. In der Teamwertung triumphierte erneut Maxx-solar, in der Einzelwertung musste Beate Zanner am Sonntag für den Sieg nur noch ins Ziel kommen.

Es war natürlich mein Glück, dass Hanka nicht angetreten ist. Hanka Kupfernagel aus Neustadt/Orla, Führende vor den letzten beiden Rennen, hatte auf den Bundesliga-Abschluss verzichtet, weil sie sich als Ersatzfahrerin auf die WM im US-amerikanischen Richmond (19. bis 27. September) vorbereiten will. So habe ich auf dem letzten Drücker eben den Gesamtsieg geholt, freute sich Beate Zanner, die sich auf der letzten Etappe das lila Trikot der Führenden überstreifen lassen durfte. Dass vor ihr 127 Chaos-Kilometer lagen, damit hätte sie nicht gerechnet. Zuerst wurde das Feld fehlgeleitet und musste deshalb einige Zusatzkilometer in Kauf nehmen. Dann wurde das Hauptfeld der Frauen gestoppt, um den Jedermännern den Vortritt zu gewähren. Das dürfte normalerweise ja auch nicht sein. Wir fahren ja schneller als die Jedermänner, meinte Zanner. Als Mitinitiatorin einer sechsköpfigen Spitzengruppe wollte sie beim letzten Bundesliga-Rennen natürlich noch einmal einen Tageserfolg holen. Doch die beste Fahrerin an diesem Wochenende war Romy Kasper, die auch für Deutschland bei der WM startet. Sie attackierte und setzte sich 26 Sekunden von den anderen Fahrerinnen der Spitzengruppe ab, als sie an einem Bahnübergang gestoppt wurde die Schranke war unten. Auch wir mussten auf den Zug warten, haben Romy dann aber wieder mit einem Vorsprung von 26 Sekunden losgeschickt, erinnert sich Beate Zanner.

Andere Fahrerinnen nahmen es nicht so genau, so dass die ehemalige Spitzengruppe nach dem unfreiwilligen Stopp auf einmal auf zwölf Fahrerinnen anwuchs. Im Zielsprint war ich dann eingeklemmt und wurde Sechste, ärgert sich Zanner ein bisschen. Dennoch überwiegt natürlich die Freude über den Gesamtsieg nach neun Bundesliga-Rennen mit 1034 Punkten. Zweite wurde trotz Nicht-Antritts Hanka Kupfernagel (850). Auch stark der zweite Platz von Franziska Banzer in der Nachwuchs-Gesamtwertung.

Für Beate Zanner geht damit eine ihrer erfolgreichsten Saisons zu Ende. Zehn Siege konnte sie 2015 bei Rennen feiern, insgesamt stieg sie 15 Mal auf das Podest. Bei der Thüringen Rundfahrt der Frauen trug sie jeweils für einen Tag das Trikot der besten deutschen und das der aktivsten Fahrerin.

Sie wurde Deutsche Bergmeisterin und Bundesliga-Gesamtsiegerin. Das lila Trikot bekommt einen Ehrenplatz in ihrer Sammlung. Bei mir auf der Gardinenstange, das sieht wirklich gut aus.

Holger Zaumsegel / 15.09.15 / OTZ

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DER SIEG VON MAXX-SOLAR

Geschafft - Titel verteidigt!!!

13.09.2015 Heute stand das letzte ‪Bundesligarennen‬ 2015 für unser Team auf dem Programm.
Die Strecke verlief auf einem Teil der traditionellen Cottbus-Görlitz-Cottbus Route und sollte ursprünglich 128km betragen.
Durch Fehlleitung des Feldes und einigen anderen Verwirrungen durften wir aber am Ende gute 150km verbuchen.
Der Kurs war relativ flach und als einzige Schwierigkeit mit drei Kopfsteinpflasterpassagen versehen.

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Zwar erfolgten gleich vom Start weg verschiedene Attacken aber so richtig weg ist niemand gekommen. Erst bei Km 50 konnte eine kleine Gruppe gehen, wo auch unsere Beate dabei war.
Ca. 30km später schickten wir Franzi und Tatjana ebenfalls los, die mit ein paar anderen Fahrerinnen ebenfalls durchkamen und irgendwann den Anschluss an die Spitze zur Unterstützung schafften.
Wir anderen Mädels versuchten das Tempo zu kontrollieren und weitere Attacken abzufangen.
Am Ende konnte Romy Kasper sich von ihren Begleiterinnen lösen während es hinter ihr zum Sprint um die verbliebenen Podiumsplätze ging. Beate wurde heute leider etwas eingebaut, konnte aber unangefochten ihr Lila Trikot verteidigen und somit die ‪‎Gesamteinzelwertung‬ für sich entscheiden.
Auch wenn es für uns heute als Mannschaft der 2. Platz war, haben wir ebenfalls die Bundesligagesamtwertung als Team erneut gewonnen und Hanka den 2. Platz in der ‪Einzelwertung‬ ergattert.
Und für Franzi gab es den verdienten 2. ‪Nachwuchsplatz‬, sowohl heute, als auch in der Gesamtwertung.
Vielen Dank an alle ‪Betreuer‬, ‪Sponsoren‬, an Vera und Bert und an alle Mädels für diese tolle Saison!!!!
Was für ein tolles Team! Im Winter wird es ohne Euch sehr langweilig aber dafür können wir uns schon aufs nächste Jahr freuen, wo wir wieder angreifen wollen!

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Vorbereitungen auf den Start

Tcfia mit einigen Höhen und Tiefen

09.09.2015 Wir haben die Tcfia mit einigen Höhen und Tiefen nach 630 km und knapp 10.000 Höhenmetern verteilt auf 7 Etappen beendet.
Von Anfang an lief es bei uns nicht Rund und dieser Umstand zog sich wie ein roter Faden durch die Rundfahrt.
Gesundheitliche Probleme, Sturz und Defekte hatten uns ausgebremst und wir mussten viel Kraft investieren um den Anschluss ans Peloton wieder herzustellen. Kraft die uns am Ende in den Positionskämpfen gefehlt hatte. Es gab trotzdem Grund zur Freude. So konnten wir uns über den 9. Platz von Lucy im Einzelzeitfahren und über den 13. Platz von Beate freuen.

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Eine ganz starke Leistung zeigte unser Küken Franzi. Die Sektkorken ließen wir dann an Theres ihren Geburtstag knallen und gönnten uns zur Feier des Tages ein kleines Schlückchen.
Ein riesengroßes Dankeschön geht an unseren sportlichen Leiter Bert und an unseren beiden Betreuern und Mechaniker Patrick und Dan. Danke für euren unermüdlichen Einsatz Tag für Tag.
Auf der Heimfahrt mussten wir uns von Lucy und Dan in Lyon verabschieden. Unsere gemeinsame Reise/Weg endete hier und es hieß Abschied zu nehmen.
Lucy, Danke für deinen Einsatz und das du ein Teil des Team warst!!! 👌😊
Der Rest des Teams war dann nach einer 15 stündigen Autofahrt wieder gesund und munter zu Hause angekommen.
Nach einer kurzen Erholungsphase gehen wir fokusiert in die beiden abschließenden Bundesligarennen in Cottbus. Jeder Wettkampfkilometer sehen wir als einen wichtigen Baustein für einen krönenden Abschluss. Es gilt die Gesamteinzel- und Gesamtmannschaftswertung beim Kampf gegen die Uhr am kommenden Samstag im Einzelzeitfahren über 15 km zu verteidigen. Am Sonntag soll eine geschlossene Mannschaftsleistung zum Erfolg nach 127 km führen.

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Bildquelle: Theres Klein

Volle Konzentration auf der Windkante

06.09.2015 Volle Konzentration auf der Windkante

Heute sind wir mit 137 km die längste Etappe der Rundfahrt gefahren. Der größte Feind war der starke Wind , der uns alles abverlangt hatte.

Dank einer geschlossene Mannschaftsleistung konnten alle vier das Rennen mit einem sehr guten Ergebnis abschließen. Corinna musste die Rundfahrt leider gestern vorzeitig aus gesundlichen Gründen beenden.

Morgen Finale!

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Nach der meist gestellten Frage der Woche "Where is Lucy" hoffen wir, dass wir morgen 14 Uhr gemeinsam mit ihr am Start stehen und sie uns bis dahin nicht verloren gegangen ist.

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bei der Frankreichrundfahrt

Ardeche - In der Kürze liegt die Würze

05.09.2015 Mit nur 97 km war es heute eine recht kurze Etappe, allerdings standen uns 4 Bergwertungen im Weg. In der Summe mussten wir 2700 hm erklimmen. Es ging von la combe nach Mont lozete über den Col la Dame der 1400 hm misst. Von da aus hatte man den perfekten Ausblick auf den Mont Ventoux, den wir allerdings nicht genießen konnten.


Mit einer guten Flasche Rotwein von Theres ihrem Geburtstag war die Etappe leichter zu ertragen. Die beiden besten beschwipsten Bergziegen belegten in der Bergankunft Platz 17 (Beate) und 27 (Lucy).


Franzi und Theres konnten sich an dem 22km langen Anstieg gut positionieren und in der zweiten Gruppe festbeißen.

bei der Frankreichrundfahrt

Ardeche - Today was a tough day in ardeche!

04.09.2015 Today was a tough day in ardeche! We had a 115km to ride including 3 Mountains! The whole Team rode to their limits. Beata and I were in the First Group, and Franzi in the chase Group. After the Race we celebrated Theres Birthday with some beautiful flowers and Gifts from the Race organisers and a cake from the Team. The day ended perfectly with a dip in the river to cool our legs and recover for tomorrow! Lucy

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Heute war ein harter Tag. Wir hatten 115km zu absolvieren inklusive 3 Berge. Das ganze Team ging an sein Limit. Beate und ich waren in der ersten Gruppe , Franzi eine Gruppe hinter uns. Nach dem Rennen feierten wir den Geburtstag von Theres mit ein paar schönen Blumen, einem Geschenk von den Rennveranstaltern und einem Kuchen von dem Team. Der Tag endet perfekt mit einer kleinen Abkühlung im Fluss zur Regeneration für morgen. Lucy

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Bildquelle: Theres Klein

Erfolgreicher Start bei der Tour de Ardeche

02./03.09.2015 Ein erfolgreicher Start bei der Tour de Ardeche (Frankreich) wurde leider durch Sturz und Defekt verhindert. So gelang es uns nicht eine Fahrerin in die vorderen Platzierungen zu positionieren. Corinna belegte den 39. Platz und somit die beste Platzierung aus unserem Team. Wir lassen den Kopf aber nicht hängen und greifen morgen bei der Doppeletappe wieder an.
Eure Franzi

03.09.2015 Die Pleiten, Pech und Pannen-Serie reißt nicht ab. Heute stand ein sehr außergewöhnlicher, anspruchsvoller 10km Zeitfahrkurs auf dem Programm.

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Corinna hatte sich viel vorgenommen und wollte auf das Nachwuchstrikot fahren. Dieser Plan wurde jedoch durch einen Plattfuß durchkreuzt. Lucy holte mit ihrer hervorragenden Leistung die Kohlen aus dem Feuer und fuhr auf einen starken 9. Platz.
Aber wir konnten vom Rad fahren nicht genug bekommen und schmissen die letzten Körner, in der zweiten Halbetappe auf einer bergigen 65 km Runde, auf die Straße. Diesen Verlust füllten wir mit ein paar Reiskörner zum Abendessen wieder auf.
Lucy und Beate konnten sich in der zweiten Gruppe halten.
Morgen auf ein Neues...

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Kerstin Brachtendorf bei der WM

Erfolgreiches Abschneiden bei der Paracycling-WM

31.08.2015 So langsam neigt sich die Saison dem Ende zu. Nach dem erfolgreichen Abschneiden bei der Paracycling-WM und einer kurzen Pause, wollte ich mich noch einmal optimal auf das anstehende Worldcup-Finale in Südafrika vorbereiten, und das geht in meinem Lieblingstrainingsrevier am Gardasee natürlich am Besten 😉 Seit 3 Wochen bin ich nun in Italien, das Training lief gut und zum Abschluss des Trainingslagers startete ich am Wochenende spontan bei einem Paracycling-Europacuprennen in Imola.

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Wie immer eine Kombination aus Straßenrennen und Einzelzeitfahren. Leider war das Rennen in meiner Klasse nicht allzu stark besetzt...so musste ich mich dann eben mit den schnellen Jungs messen.
Beide Rennen auf der Autorennstrecke von Imola waren, auch aufgrund der hohen Temperaturen um die 40 Grad, hammerhart. Mit zwei ersten Plätzen konnte ich die Gesamtwertung für mich entscheiden und nochmal wichtige Punkte auf dem deutschen Rio-Konto sammeln.
Nun stehen noch 3 Tage lockeres Training hier am schönen Gardasee auf dem Programm, bevor es am kommenden Montag dann endlich wieder losgeht: UCI-Paracycling-Worldcup in Pietermaritzburg/Südafrika.

Bis dahin, cari saluti aus bella Italia,
Eure Kerstin

P.S.: meinen maxxsolar-Teamkolleginnen, mit denen ich diese Saison leider viel zu selten im Einsatz war, drücke ich währenddessen alle Daumen für ein erfolgreiches Abschneiden bei der in dieser Woche stattfindenden Ardeche-Rundfahrt!

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Bildquelle Michael Schurig

Ladies Tour of Norway 2015

17.08.2015 Zum 2. Mal nach 2014 war unser maxx-solar Team nach Skandinavien gereist, um am bedeutendsten norwegischen Frauenrennen teilzunehmen. Dies bedeutete zu allererst die Umstellung von tropischen 35 Grad in Deutschland auf kühle 23 Grad am Freitag sowie noch kühlere 16 Grad am Sonntag in der Region des Eingangs zum Oslofjordes. Am Freitagabend wurden in einem reduzierten Fahrerfeld auf einem Stadtkurs von Halden die wichtigsten Wertungstrikots ausgefahren.

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 In den verwinkelten Straßen ging es dabei teils heiß her. Lucy, Beate, Theres und Franzi konnten hier mit um die Ecken flitzen, der Anschluss an eine schnelle Ausreisergruppe wurde allerdings leider verpasst. Da es hier um wenig ging, konzentrierten wir uns dann mehr auf die wirkliche erste Etappe von Strömstad nach Halden am Sonnabend. Hier gaben vor allem die Profiteams von Boels, Rabobank, Orica und Cipollini den Ton an und hielten das Tempo von Beginn an hoch. Vorn fuhren dabei die US-Amerikanerin Megan Guarnier und Amanda Spratt aus dem Feld und konnten den teilweise bis auf 3 min ausgebauten Vorsprung mit 20 Sekunden bis ins Ziel retten. Sie machten damit den Sieg unter sich aus. Hinten zerfiel auf Grund des hohen Tempos und vieler Seitenwindpassagen das Feld in viele Teile. Am Besten schlugen sich hier Beate und Lucy, die im „Hauptfeld“, der ersten Gruppe hinter der Spitze ins Ziel kam. Am Sonntag dann wie beschrieben ein kühler und windiger Morgen beim Start auf dem Svinesund-Viadukt von Norwegen nach Schweden. Am Anfang dieser Etappe war das Tempo nicht allzu hoch, so dass doch der eine oder andere Blick auf die reizvolle skandinavische Landschaft geworfen werden konnte. Vorbei ging es so an Steinkreisen und Grabhügeln der Wikinger, an Steinritzungen der Bronzezeitmenschen und über die schwedische Westküste zurück nach Norwegen. In Halden wurde dann die Etappe mit 4 Stadtrunden abgeschlossen und mit der Einfahrt in diese ging es dann richtig zur Sache. Das Feld zerfiel in 3 Gruppen und wir waren leider nur in der 2. und er 3. Gruppe vertreten. Am besten dabei wieder Beate und Lucy. Den Sprint der 3. Gruppe gewann Theres. Am Ende standen die Platzierungen 35 für Beate, 39 für Lucy, 50 für Franzi sowie 70 und 71 für Theres und Benita bei anfangs 110 gestarteten Fahrerinnen im Gesamtergebnis. Vielleicht ist es nicht ganz dass, was wir uns gewünscht haben, aber zumindest schöne landschaftliche Impressionen bleiben in unseren Erinnerungen. Wir konzentrieren uns nun wieder auf die Frauenbundesliga, die auch in diesem Jahr eines unserer Hauptziele ist.

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v.l. Beate Zanner und Hanka Kupfernagel

24.07.2015 Es ist vollbracht (von Beate)...

...nach 730 km und 8 Etappen waren wir einfach nur super glücklich das Ziel in Greiz erreicht zu haben. Die Strapazen sind vorbei.
Wer dachte es gibt ein Schaufahren auf der letzten Kilometern, lag komplett falsch. Das Klassement war noch lange nicht gemacht. So wurde von Beginn an, auf einen erneut sehr schweren Kurs, inkl. Wind und heißen Temperaturen ein hohes Tempo angeschlagen. Nach vielen Attacken bildete sich eine 14 Frauenstarke Spitzengruppe. Mit dabei unsere Hanka. Wie es sich gehörte gewann sie

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ganz souverän an "ihrem" ‪Hankaberg‬ in Göhren die Bergwertung.
Am Ende hat es für uns zwar zu keiner Podiumsplatzierung gereicht, aber wir sind stolz auf unsere gezeigte Leistung.
Dies widerspiegelt sich auch in unsere Trikotausbeute. Theres, Hanka und Beate erkämpften sich jeweils durch ihre Ausreißversuche das ‪Saalfelder‬ Aktiven Trikot. Corinna trug auf einigen Etappen der Rundfahrt das ‪GothaAdelt‬ U23 Nachwuchstrikot und zusätzlich durfte Beate das ‪Thüringenentdecken‬ Trikot auf ihrer Heimetappe "Rund um Gera" stellvertretend als beste Deutsche Fahrerin tragen.
Unser 6. Platz in der Gesamt-Teamwertung von 17 Mannschaften ist mehr als respektabel und wir brauchen uns davor in keinster Weise zu verstecken.

Ein großes Dankeschön geht an unsere Teamchefin=Tourchefin Vera Hohlfeld, die uns den Start ermöglicht hat. Desweiteren an unsere Sponsoren/Förderer, die uns tatkräftig an der Strecke unterstützt haben, unseren Familien, Freunde und Fans die uns die Daumen ganz fest gedrückt haben.
Es war eine hammergeile und schwere Woche mit vielen Eindrücken.

Danke an alle Mitwirkenden, die die Rundfahrt wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Ihr seid einfach nur Spitze!

Zum Abschluss wünschen wir ALLEN eine gute Erholung!
Jeder ist an sein Limit gegangen, egal ob OrgTeam, Fahrerin, Betreuer, Fotografen, Presse,... gönnt euch was schönes!
Wir haben uns bisher mit Eis, Bier, Döner und anderen Leckereien belohnt.

Eure Beate Zanner

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Benita Wesselhoeft

21.07.2015 (von Benita) Am Sonntag standen mit dem EZF und der Nachmittagsetappe in Schmölln bzw. Meerane gleich 2 anspruchsvolle Halbetappen auf dem Programm.
Der Zeitfahrkurs erwies sich als knifflig, da es nicht nur einige Rampen zu bewältigen galt sondern dazu auch noch eine "steife Brise" herrschte. Trotzdem schlugen wir uns wacker und Hanka konnte einen super 16. und Lucy den 19. Platz einfahren. Corinna verwies alle anderen "Küken" auf die Plätze und schlüpfte mit einem beachtlichen Vorsprung ins Gotha Adelt Trikot der besten Nachwuchsfahrerin.

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Nachmittags stand dann Meerane mit der steilen Wand und einigen anderen Pflasterstücken auf dem Programm. Bei überwältigender Stimmung ging das Team auf den Kurs, mit Corinna nun in der 1. Reihe.
Ich hatte für mich persönlich nicht sehr hohe Erwartungen weil mir die Verletzungen vom Vortag doch sehr zu schaffen machten.
So fiel es mir extrem schwer auf den sehr groben Pflasterstücken den Lenker festzuhalten, also entschloss ich mich das Feld ziehen zu lassen und zumindest die 1. Runde durchzufahren.
Derweil gab es wohl einige Attacken, was auch dazu führte, dass das Feld sich teilte. Hanka und Beate fuhren ein sehr aktives Rennen doch kamen leider nicht richtig weg.
Und nachdem ich von Vera und den vielen Zuschauern so an der Wand angefeuert wurde bin ich dann doch das Rennen bis zum Schluss durchgefahren. Zwar war ich weit abgehängt aber diese Etappe war so besonders, dass alles andere egal war und schließlich wusste ich, dass die Mädels vorne ein super Rennen fahren würden.
Hanka fuhr in die Top 20 und ergatterte sich das Aktiventrikot während Corinna ihr Trikot verteidigen konnte.
Ich entschloss mich am Montag wieder nach HH zu fahren und lieber den Arm zu kurieren aber werde von hier aus den Mädels die Daumen für den 1. Etappensieg drücken. Jede von ihnen hätte ihm verdient!
Danke liebe Vera und lieber Bert, dass ich dabeisein durfte und hoffe, dass es nächstes Jahr eine weitere TRF für mich gibt.
Eure Beni

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v.l. Corinna Lechner, Franzoska Banzer, Beate Zanner, Theres Klein in Gotha an der Wasserkunst

Meisterlicher Streckentest an der Wasserkunst

05.07.2015  Am Samstag war am Gothaer Start der Thüringer Burgerfahrt neben rund 150 Freizeitpedaleuren auch ein Quartett des Maxx-solar Woman Cycling Teams mit von der Partie. Franziska Banzer, Theres Klein, Corinna Lechner und die frisch gebackene Deutsche Bergmeisterin Beate Zanner hatten sich in ihren leuchtend gelben Trikots unter die Burgenfahrt-Teilnehmer gemischt, die bei Backofentemperaturen von Oberbürgermeister Knut Kreuch auf den Weg ins Freudenthal geschickt wurden.

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Die Zeit von ihrer Ankunft am Freitagabend bis zum Startsignal zu Fuße des Denkmals von Ernst dem Frommen am Samstag, nutzten die Frauen des Thüringer Teams selbstverständlich für ein Training auf jenem Kurs, der am 17. Juli 2015 der Streckenführung der ersten Etappe der 28. Thüringen-Rundfahrt entspricht. Nach dem Ehrenstart auf dem Gothaer Hauptmarkt geht es dann zunächst in gemütlichem Tempo über die Steigung der Wasserkunst und danach erstmals überhaupt durch das Schloss Friedenstein. Im Renntempo absolvieren die dann rund 100 Starterinnen die Wasserkunst ein zweites Mal, bevor es auf eine Schlussrunde durch die Umgebung der Residenzstadt geht und im Tagesziel am Gothaer Rathaus schließlich die erste Etappensiegerin der Rundfahrt ermittelt wird. Die Frauen des in Waltershausen beheimateten Maxx solar-Teams werden am nächsten Freitag-abend ihren Heimvorteil durchaus zu nutzen wissen. Das Kopfsteinpflaster an der Wasserkunststeigung dürfte ihnen jedenfalls keine Probleme bereiten.

Maik Märtin

Pressereferent

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Beate Zanner erschöpft nach dem Rennen

Wir wollten mehr - doch haben wir es heute leider nicht geschafft und sind sehr enttäuscht darüber.

27.06.2015 Bereits um 5 Uhr leutete unser Wecker und wir saßen motiviert vor unseren Müslischüsseln. Um 8 Uhr erfolgte der Startschuss zur Deutschen Strassenmeisterschaft in Bensheim, bei bereits angenehmen Temperaturen. Auf einer super abgesperrten und anspruchsvoll Strecke hatten wir 4 Runden á 26km zufahren. Es erfolgten einzelne Attacken bis sich eine vier Frau Spitzengruppe gebildet hatte, mit dabei Corinna.

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Leider wurde die Spitzengruppe wieder gestellt und die entscheidende Attacke erfolgte in der dritten Runde am Berg durch Trixi Worrack der nur Claudia Lichtenberg folgen konnte. Hanka war ganz knapp dran. Sie bauten ihren Vorsprung aus. Nach einigen erfolglosen Versuchen die Verfolgergruppe zu sprengen, haben wir aufgegeben und uns auf den Schlusssprint konzentriert.
Hanka setzte am Ende ganz auf Beate und fuhr Vollgas den letzten Kilometer bis 300m vorm Ziel für sie den Sprint perfekt an. Leider wurde Beate auf den letzten Metern eingebaut kam auf den 10.Platz ein.

Sowas passiert. Nun müssen und werden wir die Enttäuschung ordentlich verarbeiten und dann folgt volle Konzentration auf die Thüringen Rundfahrt der Frauen

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Hanka Kupfernagel erreichte Platz 4

Glückwunsch Hanka Kupfernagel und ‪‎CorinnaLechner‬ und das gesamte ‪‎Team‬.

25.06.2015 Es hat nicht viel gefehlt zur Medaille - allerdings muss man wirklich beachten, dass wir nicht nur gegen die Deutsche Spitze gefahren sind, sondern quasi auch gegen die Weltspitze
Ein unglaublich hohes Niveau in Deutschland!

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Super Leistung Mädels!
Sie haben sich absolut spitzenmäßig verkauft.

 

Bildquelle Mani Wollner

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Deutsche Bergmeisterin Beate Zanner - Bildquelle Mani Wollner

Geraerin Beate Zanner neue Bergkönigin

Von Bernd Scheffel

Schweinlang. Die neue Deutsche Bergmeisterin ist gefunden. Die 32-jährige Radrennerin vom Thüringer Team maxx-solar women cycling trat gestern nach einer Fahrzeit von knapp drei Stunden über die 102-Kilometer-Distanz in Schweinlang die Nachfolge von Lisa Brennauer an. Lokalmatadorin Brennauer, Zeitfahr-Weltmeisterin und WM-Zweite im Straßenrennen, trat zur gleichen Zeit bei der Großbritannien-Rundfahrt erfolgreich in die Pedale.

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Die neue Titelträgerin Zanner hatte sich zusammen mit 16 Fahrerinnen in der neunten von elf Runden vom Feld abgesetzt. Auf dem 1,6 Kilometer langen Zielberg setzte die Geraerin im Finale alles auf eine Karte.

Mit deutlichem Vorsprung verwies Zanner dabei Daniela Gaß (Autoglas Wetteren Cyclingteam) und Carla Koppenburg (Bigla Pro Cycling) auf die Podestränge. „Ich bin einfach nur happy, dass wir es geschafft haben“, sagte Beate Zanner nach dem Zieleinlauf. Danach kamen ihre Teamkolleginnen und Teamsportchef Bert Dressel, um die glückliche Bergkönigin zu herzen. Wenig später stand die Ostthüringerin wieder zur Verfügung. Ein Sieg mit Ansage. „Jeder wusste, maxx-solar ist die stärkste Mannschaft. Deshalb haben alle auf uns geschaut. Ich bin froh, dass es am Ende so gut funktioniert hat, dass wir unserer Favoritenrolle gerecht geworden sind und den Bergtitel eingefahren haben“, sah Beate Zanner ihren Erfolg vor allem als Teamleistung.

Die Bergmeisterschaft im Ostallgäu hatte allerdings mit einer Hiobsbotschaft für ihr Team begonnen. Bereits vor dem Start stand fest, dass sich Topfavoritin Hanka Kupfernagel auf keinen Fall über ihr lilafarbenes Trikot als Gesamtführende der Bundesliga das Meistertrikot mit dem schwarz-rot-goldenen Streifen überstreifen lassen kann. Den Kampf um den Titel musste sie gestern früh schweren Herzens absagen.

Kupfernagel verzichtet erkältet auf einen Start

Die Führungsposition in der wichtigsten deutschen Serie hat sie dennoch weiter mit großem Vorsprung inne. In diesem Klassement folgt ihr weiterhin Beate Zanner. Aber auch in der Mannschaftswertung behauptet das Thüringer maxx-solar-Team nach sechs von neun Rennen den ersten Rang. Hanka Kupfernagel hatte gerade eine Testrunde auf der 9,3 Kilometer lange Strecke hinter sich, die sie später im Rennen elf Mal bewältigen sollte. „Es geht nicht. Ich bin erkältet. Am Freitag ist die Meisterschaft im Zeitfahren“, sagte die Profifrau und verstaute ihr Rennrad im Auto. Bei der empfindlichen Kühle mit eisigem Wind nur allzu verständlich. Die Gesundheit geht vor.

In Einhausen will die Zeitfahr-Weltmeisterin von 2007 in Stuttgart der amtierenden Titelträgerin Lisa Brennauer im Kampf gegen die Uhr möglichst Paroli bieten. Bei einem Erfolg könnte sich die 41-jährige Ausnahme-Rennerin ihr 36. Meistertrikot sichern. Falls es doch nicht klappen sollte, am Sonntag wäre die nächste Gelegenheit bei den Deutschen Straßenmeisterschaften in Bensheim.

Die Ostthüringerin will wie Beate Zanner und Corinna Lechner am liebsten bei den Welttitelkämpfen Ende September in Richmond im US-Bundesstaat Virginia die deutschen Farben vertreten.

Durch den Startverzicht von Hanka Kupfernagel konnte dafür gestern in Schweinlang nur die Geraerin Beate Zanner punkten. Corinna Lechner vom SV Aufbau Altenburg hingegen strampelte ebenfalls auf der Insel um ihren zweiten WM-Start. Bundestrainer André Korff war jedoch nicht in Großbritannien dabei, sondern ließ sich die Deutsche Bergmeisterschaft nicht entgehen. Beate Zanner hat seine Präsenz wohl noch zusätzlich angestachelt.

Mit Erfolg, wie das Ergebnis zeigt. Bert Dressel, der Sportliche Leiter, hatte nach dem Ausfalls von Hanka Kupfernagel nicht tief gestapelt. „Wir haben trotzdem eine starke Mannschaft.“ Vor dem Start hatten seine jungen Damen ihrer Kapitänsfrau versprochen: „Hanka wir holen auf alle Fälle für dich den Titel, wir lassen nicht nach“, verriet Beate Zanner.

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Das maxx-solar Team vom Wochenende

Thüringens Rad-Star Hanka Kupfernagel gelingt Doppelschlag

25.05.2015 Von Michael Voß

Hanka Kupfernagel vom Thüringer Team Maxx-Solar ist mit zwei Tagessiegen in die Rad-Bundesliga gestartet. Die Ex-Weltmeisterin gewann zunächst das Auftaktrennen in Karbach. Auf dem selektiven Kurs hatte sich die 41-Jährige zwei Runden vor Schluss gemeinsam mit ihrer britischen Maxx-Solar-Teamkameradin Lucy Goldwell (im Bild links) abgesetzt – und gewann den Zweier-Spurt. 48 Sekunden später machte Corinna Lechner den Dreifach-Triumph der Equipe perfekt.

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„Mithilfe eines gut funktionierenden Teams haben wir einen schönen Sieg eingefahren“, freute sich Kupfernagel und stapelte ein wenig tief: „Das war kein schlechtes Wochenende für uns.“ Denn Pfingstmontag siegte Kupfernagel erneut – beim schweren Rennen in Merdingen triumphierte sie vor der Schweizerin Clara Kloppenburg und wiederum Goldwell. Kupfernagel und Maxx-Solar bauten damit ihren Vorsprung in der Bundesliga-Einzel- bzw. Gesamtwertung aus.

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Ljubliana (Slovenia) TT WE UCI class 1.2

12.06.2015 Einzelzeitfahren über 21,2 km

Unsere Reise nach Ljubljana hat sich gelohnt, jetzt kennen wir das Zentrum und haben gleichzeitig einen guten Test für die deutschen Zeitfahrmeisterschaften gefahren.

Bei sehr heißen Temperaturen und starkem Wind haben ‪‎Lucy‬ und ‪Hanka‬ ein paar UCI Punkte gesammelt durch ihre hervorragenden Plätze 7 und 5. Corinna‬ platzierte sich im Mittelfeld. Die Zeitabstände nach vorne waren nicht so groß. Morgen geht es für ‪‎maxxsolar‬ weiter in der Schweiz.

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Das Siegerteam

Albstadt Frauen-Etappenrennen: Kupfernagel Gesamtsiegerin - Zanner holt Etappe

14.05.2015 Albstadt (rad-net) - Hanka Kupfernagel (Maxx-Solar) hat sich den Gesamtsieg beim 16. Albstadt Frauen-Etappenrennen gesichert. Die 41-Jährige setzte sich mit drei Sekunden Vorsprung gegen Clara Koppenburg (Bigla) und 53 Sekunden vor ihrer Teamkollegin Beate Zanner, die sich den Sieg auf der Schlussetappe holte.

Mit einer anspruchsvollen 84-Kilometer langen Etappe endete die diesjährige Auflage in Albstadt. Auf dem selektiven Hochalbkurs setzte sich eine achtköpfige Spitze früh vom Feld ab, wobei aus dem ...

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Gesamtwertungs-Führungstrio lediglich Kupfernagel und Koppenburg vertreten waren, die Schweizerin Désirée Ehrler verpasste den Sprung in die Spitzengruppe.

Im schnellen Finale fuhr die sichere Gesamtsiegerin Hanka Kupfernagel für ihre Teamkollegin Zanner das Finale an und verhalf ihr zum Etappensieg vor Sarah Rijkes (Lotto-Soudal) und Clara Koppenburg. Melanie Wotsch (Racing Students) führte als Spurtsiegerin des Hauptfeldes die Verfolgerinnen über die Ziellinie.

Als Gesamt-Zweite war es für die erst 19-jährige Koppenburg der bisher größte Erfolg, wechselte sie doch erst vor einem Jahr vom Leichtathletik-Spitzensport zum Rennrad-Metier.

Die niederländische Nationalfahrerin Yara Kasteljin gewann die Sonderwertung für Juniorinnen vor zwei weiteren Niederländerinnen, in der Sprintwertung ging an Désirée Ehrler, die Bergwertung ging ebenfalls an Kupfernagel. Vor guter Zuschauerkulisse ehrte Bürgermeister Anton Reger die Siegerinnen und blickte bereits ins kommende Jahr zur 17. Auflage.

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Bildquelle & Copyright Lutz Ebhardt

MAXX-SOLAR WOMEN CYCLING TEAM startet mit 14 Fahrerinnen in die vierte Saison und will an Erfolge des Vorjahres anknüpfen

Ambitioniertes Thüringer Frauen-Team im MDR-Landesfunkhaus präsentiert

13.04.2015 Als vor Jahresfrist Maxx-Solar-Teamchefin Vera Hohlfeld im Rahmen der Mannschaftspräsentation das Ziel ausgegeben hatte, insbesondere bei der Thüringen-Rundfahrt für Furore sorgen zu wollen, ahnte niemand wie überzeugend es die Sportlerinnen dann auch in die Tat umsetzen sollten.

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Der Etappensieg von Beate Zanner in Schmölln, ein zweiter und zwei dritte Tagesränge von Reta Trotman und letztlich darüber hinaus der Sieg in der Rad-Bundesliga 2014, sind Positionsmarken, die das Thüringer Amateurteam in diesem Jahr verteidigen will. Grundlegend dafür ist für Vera Hohlfeld, dass Hanka Kupfernagel wieder dabei ist, denn sie hat nicht nur maßgeblich zu den Erfolgen des letzten Jahres beigetragen, sondern sie ist eine Lehrmeisterin par excellence, die für die Entwicklung der Sportlerinnen und des Teams insgesamt von großer Bedeutung ist. „Ich habe gemerkt, dass ich gesund enorme Leistungen erzielen und mit meiner Erfahrung das Team noch weiter nach vorne bringen kann. Darüber hinaus habe ich mir auch ein persönliches Ziel gesetzt: einen Etappensieg bei der Thüringen-Rundfahrt zu holen, wäre ein Traum.“ so Kupfernagel.

Im MDR-Landesfunkhaus stellte Moderator Christian Müller heute Vormittag vierzehn aufgeschlossene und hoch motivierte Radsportlerinnen den Medienvertretern vor. Die fünffache Weltmeisterin Hanka Kupfernagel, Thüringen-Rundfahrt-Etappensiegerin Beate Zanner und Corinna Lechner werden insbesondere bei den Etappenfahrten den Kern des Maxx-Solar-Teams bilden. Kerstin Brachtendorf, die Paracycling-Straßenweltmeisterin von 2013, hat fest die Paralympics 2016 in Rio de Janeiro im Visier, für die sie sich in dieser Saison qualifizieren will. Tatjana Paller gehört zum BDR-Bahnkader und möchte bei den nächsten Bahn-Weltmeisterschaften starten, was natürlich zahlreiche Trainingslager und Einsätze mit der Nationalmannschaft bedingt. Zurück melden sich indes Theres Klein und Lisa Fischer, während Cross-Spezialistin Lisa Heckmann 2015 in der zweiten Saison in Folge für das Maxx-Solar an den Start geht.

Neu im Team sind die aktuelle Deutsche Cross-Meisterin Jessica Lambracht, Franziska Banzer, Lena Vogl, Sofie Mangertseder und Johanna Dietrich. Dazu gesellt sich Benita Wesselhoeft, die sich nach der Geburt ihres Sohnes vor fast einem Jahr ehrgeizig in Szene setzt. Die jungen Fahrerinnen sollen von den Erfahrungen und der Rennübersicht von Kupfernagel und Zanner profitieren. Für Teamchefin Vera Hohlfeld und den Sportlichen Leiter Bert Dressel steht dabei im Vordergrund, dass hierbei die Entwicklung von Teamfähigkeit und das gemeinsame Lernen wichtiger ist, als im Alleingang eroberte Erfolge. „Die Mädels sollen aufeinander zu gehen, die Rennen gemeinsam auswerten, sich Ziele setzen und diese dann gemeinsam realisieren. Nur so kann man über eine längere Zeit erfolgreich um Siege und Platzierungen fahren“ weiß Vera Hohlfeld aus jahrelanger Rennpraxis und ergänzt „Es ist harte Arbeit, aber nichts kommt von allein. Wir wollen den Frauenradsport weiterentwickeln und attraktiv gestalten. Die Basis dafür sind letztlich Erfolge, die aus Kontinuität und Teamgeist heraus entstehen“.

Vor zwei Wochen demonstrierten die Maxx-Solar-Frauen in Schönaich eindrucksvoll wie diese Teamphilosophie 2015 erfolgreich umgesetzt werden kann. Mit einem Doppelsieg - Beate Zanner im Sprintfinale vor Corinna Lechner - startete das Thüringer Sonnen-Team in die Saison. In dieser ist die Verteidigung des letztjährigen Bundesliga-Erfolges und ein erfolgreicher Auftritt beim Heimrennen, der Internationalen Thüringen-Rundfahrt vom 17. bis 23. Juli 2015, avisiert. Diese startet wie im vergangenen Jahr in Gotha, nicht weit vom Geschäftssitz des Teams in Waltershausen entfernt. Genau dort ist auch Dieter Ortmann mit seiner Firma Maxx-Solar beheimatet, die seit 2012 nun schon als Hauptsponsor das Thüringer Frauenteam unterstützt. Darüber hinaus kann sich Teamchefin Vera Hohlfeld über die Unterstützung weiterer Sponsoren freuen, die ihr Engagement fortsetzen wie Kappstein, das Autohaus Vogel, Stevens-Bikes, herbacin Kosmetik, Prisma Plus, TSI, Büchel GmbH, Cardag Deutschland GmbH, Repro Partner Erfurt. Ab dieser Saison als Sponsor dabei sind die Stadtwerke Gotha GmbH und die Zufall Logistic group.

Das Maxx-Solar Woman Cycling Team 2015

Franziska Banzer geb.: 25.08.1996 Wohnort: Erfurt im Team seit 2015

Kerstin Brachtendorf geb.: 22.05.1972 Wohnort: Cottbus im Team seit 2014

Johanna Dietrich geb.: 20.12.1996 Wohnort: Dresden/Chemnitz im Team seit 2015

Lisa Fischer geb.: 21.11.1993 Wohnort: Erfurt/Schweinfurt im Team seit 2012

Hanka Kupfernagel geb.: 19.03.1974 Wohnort: Merdingen im Team seit 2014

Lisa Heckmann geb.: 14.05.1988 Wohnort: Michelstadt im Team seit 2014

Theres Klein geb.: 04.09.1989 Wohnort: Chemnitz im Team seit 2015

Jessica Lambracht geb.: 01.07.1995 Wohnort: Berlin im Team seit 2015

Corinna Lechner geb.: 10.08.1994 Wohnort: Erfurt im Team seit 2013

Sofie Mangerseder geb.: 28.10.1996 Wohnort: Arnstorf im Team seit 2015

Tatjana Paller geb.: 07.09.1995 Wohnort: Lenggries im Team seit 2014

Lena Vogl geb.: 21.01.1996 Wohnort: Tacherting im Team seit 2015

Benita Wesselhoeft geb.: 29.09.1984 Wohnort: Hamburg im Team seit 2015

Beate Zanner geb.: 09.11.1982 Wohnort: Gera im Team seit 2012

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Jessica Lambracht

Women Cycling - Frauenradsport im ‪#‎TV‬ - es geht vorwärts, Klasse!

von Jessica Lambracht:
12.04.2015 Gestern war der ‪#‎NDR‬ zu Besuch und hat den ganzen Tag zusammen mit mir in Berlin gedreht. Es ging darum, mich als Person in meinem täglichen Umfeld vorzustellen, konkret die sportliche Seite. Dafür waren wir zuerst an meinem Arbeitsplatz bei ‪#‎RadKreuz‬, wo ich ein paar Worte über meine derzeitige Ausbildung gesagt habe.

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Anschließend ging es zusammen mit dem Kamerateam und der Produzentin in den Wald, wo ich an freien Tagen gerne mal spazieren gehe und einfach entspanne. Dort wurde ein langes Interview mit mir geführt, über alles Mögliche, was mich betrifft.
Danach kam der sportliche Teil, wo ich mich zuerst aufs Crossrad gesetzt habe und danach aufs Straßenrand, während ich in ganz vielen verschiedenen Positionen und Streckenabschnitten gefilmt wurde.
Nach dem Dreh hieß es für mich dann noch: Training mit Intervallen fahren.
War ein total cooler und zugleich anstrengender Tag!
Der Beitrag läuft innerhalb der nächsten Wochen im #NDR in der Sendug "DAS". Aber ich gebe natürlich vorher über unsere ‪#‎maxxsolarcycling‬ Fanpage und meine Jessica Lambracht Fanpage Bescheid

Ich freu mich auf Montag - endlich mit dem Team zusammen zu kommen!

Bis bald - Eure Jessica

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Zielsprint Beate Zanner & Corinna Lechner

Beate Zanner die schnellsten Beine - Sieg nach perfekter Teamleistung beim Frühjahrsklassiker „Rund um Schönaich“

Das Podium komplettieren Corinna Lechner und die Schweizer Meisterin Mirjam Gysling *MTB Olympiasiegerin Sabine Spitz wird Vierte

06.04.2015 Heute stand das erste größere Teamrennen an, ein 56 km Straßenrennen in Schönaich mit starker internationaler Profibesetzung.

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Bei kühlen aber trockenen Frühjahreswetter entwickelte sich ein kampfbetontes zügiges Frauenrennen, wobei schon einige Fahrerinnen nach kurzer Zeit dem hohen Tempo Tribut zollen mussten. Viele Attacken machten das Rennen spannend.

In der Anfangsphase waren Benita Wesselhoeft und Corinna Lechner in der vorderen Position im Feld sehr gut positioniert. In der vorentscheidenden Rennphase, als drei Fahrerinnen attackierten, setzte Theres Klein nach und hielt den Abstand überschaubar.

Am Zielberg fiel die Vorentscheidung, Beate Zanner und Corinna Lechner konnten mit drei anderen Fahrerinnen unter anderem MTB Olympiasiegerin Sabine Spitz ein Loch reißen. Einen Kilometer später kam es zum klassischen Zielsprint bei dem Beate Zanner die schnellsten Beine vor Corinna Lechner und der Schweizermeisterin Myriam Gysling hatte.

Insgesamt war es eine starke Teamleistung von allen.

Kerstin Brachtendorf, Lisa Heckmann und Benita Wesselhoeft stellten sich ganz in den Dienste der Mannschaft. Die beiden jüngsten Sofie Mangertseder und Lena Vogl kämpften aufopferungsvoll und konnten bei hohem Renntempo leider den Anschluss an das Feld nicht halten.

Die einzige ausgefahrene Sprintprämie gewann Corinna Lechner. Benita Wesselhoeft sicherte sich den dritten Platz.

Management:

T.RF Thüringer Sportmarketing GmbH

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Hanka Kupfernagel

Hanka Kupfernagel ein weiteres Jahr bei Maxx-Solar Women Cycling

Thüringer Damen-Bundesligateam strebt 2015 Titelverteidigung an

Waltershausen, 16. März 2015 (TRF)

Autor:  Axel Lukacsek (Thüringische Landeszeitung)

Mit mehreren gebrochenen Rippen lag Hanka Kupfernagel (40) vor vier Monaten im Krankenhaus, längst aber ist das Lachen ins Gesicht der Weltklasse-Radsportlerin zurückgekehrt. "Nach dem Sturz konnte ich wochenlang gar nichts machen.

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Noch Anfang Dezember brauchte ich einen halben Tag, um mich von einem kleinen Spaziergang zu erholen! Deshalb bin ich sehr froh, dass es ab Januar relativ schnell aufwärts ging und ich wieder Spaß am Radfahren habe. Ohne die Motivation und Hilfe meiner engsten Freunde, Familie und Physiotherapeuten hätte ich das nicht geschafft. Denn es gab viele  Tage, an denen ich glaubte, dass mir ein Comeback zu lange dauern würde“,  sagte die Ex-Weltmeisterin.

Fest steht, dass die gebürtige Thüringerin nun ein weiteres Jahr für das Team Maxx-Solar Women Cycling  im Sattel sitzt. "Darüber freuen wir uns sehr, weil Hanka mit ihrer Erfahrung der Mannschaft unheimlich weiterhilft. Ohne sie wären im vergangenen Jahr manche Erfolge nicht möglich gewesen", sagte Teammanagerin Vera Hohlfeld, die mit ihrer Renngemeinschaft in der am 26. April in Cadolzburg beginnenden Bundesliga-Saison die Titelverteidigung anstrebt.

Die Zeit im Ruhezustand war für Kupfernagel eine ganz neue Erfahrung. „Da es mein erster Sturz in meiner Laufbahn war, bei dem ich mir etwas gebrochen habe, ging ich davon aus, das Ganze wäre in spätestens acht Wochen verheilt. Aber die Rippen schmerzen  beim tiefen Atmen immer noch - was ich gelernt habe ist: Geduld und Vertrauen darauf, dass es trotzdem gut wird“, sagte die Thüringerin.

Ein entscheidender Baustein bildet dabei Hanka Kupfernagel, die im vergangenen Jahr zum ersten Mal für die thüringische Renngemeinschaft an den Start ging. "Sie hat vor allem den jungen Fahrerinnen unheimlich geholfen, auch wenn sie selbst oft krank oder verletzt und nicht ganz zufrieden war. Ich freue mich aber, dass Hanka wieder angreifen will. Davon werden alle profitieren", sagte Teamchefin Hohlfeld, die gemeinsam mit Sponsor Robert Münnich von der Zufall Logistics Group  und der Weltklasse-Radsportlerin ein Nachwuchskonzept entwickelt hat. „Damit sollen die Talente noch stärker als bisher von Hanka lernen können“, sagte Hohlfeld, die eine Mannschaft mit 14 Fahrerinnen zusammengestellt hat.

Zwar fehlen mit Bundesliga-Vorjahressiegerin Reta Trotman und Marie-Theres Ludwig zwei Gesichter. Beide haben ihre leistungssportliche Laufbahn beendet. Unter anderem steht mit Jessica Lambracht jedoch ein neues, prominentes Gesicht im Kader. Im Januar hat die 19 Jahre alte Berlinerin in Borna zum ersten Mal den deutschen Cross-Meistertitel gewonnen.

Zu den Leistungsträgerinnen im Maxx-Solar-Team gehört auch in diesem Jahr neben der Bundesliga-Dritten Corinna Lechner (20) vor allem die Lokalmatadorin Beate Zanner (32), die 2014 ihr Training intensivierte und dafür auch belohnt wurde. Mit dem Etappensieg in Schmölln bei der Internationalen Thüringen-Rundfahrt feierte die Geraerin  ihren bislang größten Triumph. "Nun will Beate einen weiteren Schritt nach vorn tun", sagte Teamchefin Hohlfeld, die ihre Spitzenfahrerin mit einem lachenden und einem weinenden Auge ziehen lassen würde. "Wenn sie ihre Ziele erreicht, kann sie den Sprung in eine Profimannschaft schaffen. Ich

würde Beate gerne noch fünf Jahre behalten, aber wir wären auch stolz, wenn wir ihr diesen Weg ebnen könnten", sagte die Rad-Managerin, die sich auch von Lisa Fischer einen weiteren Leistungsschub erhofft.

Bei den nationalen Rennen in Leipzig (28. März) und Schönaich (6. April) startet das Maxx-Solar-Team in die neue Saison, bei der Energiewacht-Tour vom 8. bis 12. April in den Niederlanden  steht die erste internationale Bewährungsprobe an. Zu den Höhepunkten für die Mannschaft gehört neben der Bundesliga auch die acht Etappen umfassende Thüringen-Rundfahrt, die am 17. Juli in Gotha beginnt. Die anspruchsvolle Rundfahrt gilt auch diesmal als Sprungbrett für die WM in Richmond (USA), wo vom 19. bis 27. September die Medaillen vergeben werden. "Wir können es schaffen, ein oder zwei Fahrerinnen von uns zur WM an den Start zu bringen", sagte Hohlfeld.

Hanka Kupfernagel derweil steht unmittelbar vor einer neuen Herausforderung, als hätte die Weltklasse-Radsportlerin noch nicht alles erlebt. Von Sonntag an startet sie beim 739 Kilometer langen Mountainbike-Etappenrennen Cape Etic in Südafrika an der Seite von Carsten Bresser in der Mixed-Kategorie. Dazu kam sie auf ziemlich kuriose Weise. Eigentlich wollte Ex-Profi Udo Bölts dort an den Startet gehen, aber als der sich im Februar bei einem Trainingssturz die linke Hand brach, überließ er Kupfernagel den Startplatz. "Wenn mir vor ein paar Wochen jemand gesagt hätte, dass ich beim Cape Etic an den Start stehen werde, hätte ich ihn wahrscheinlich für verrückt erklärt", sagte Kupfernagel, die längst alle Schmerzen vergessen hat und wieder voller Tatendrang ist.

Management:

TRF Thüringer Sportmarketing GmbH              Geschäftsführerin: Vera Hohlfeld

99880 Waltershausen - Gothaer Str. 1

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Die ersten Bilder von einem Teil des Teams aus dem Trainingslager in der Toscana.

Kappstein

Pilotprojekt – Stevens Vapor Disc 16 Speed Gearbox Belt Bike

Pressemitteilung der Kappstein GmbH & Co. KG

Am Mittwoch, dem 25.02.2015 wurde in Gotha ein Pilotprojekt zwischen den Firmen Gates Carbondrive, Kappstein GmbH & Co. KG und Stevens gestartet. Am späten Nachmittag traf man sich in der Niederlassung der Firma Kappstein um das Projekt offiziell zu beginnen. Bei dem Projekt geht es darum, ein Rennrad einzig und allein mit Getrieben in der Nabe und im Tretlager zu fahren, zu testen und nach Abschluss des Projektes marktreife Fahrräder zu etablieren.

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Auf der offiziellen Eröffnungsfeier der Firma Kappstein im September 2014 waren unter anderem das Thüringer Maxx-Solar Woman Cycling Team und das Gates Carbondrive Team eingeladen. Synergien waren vorprogrammiert. Nach kurzen Gesprächen zwischen beiden Parteien wurde schnell klar, dass man ein gemeinsames Projekt planen möchte. Da Stevens bereits der Rennrad Lieferant des Maxx-Solar Teams ist und Kappstein als Sponsor auch hinter der Mannschaft steht, konnten Material und Komponenten schnell besorgt werden.

Stevens lieferte ein Vapor Disc Cross Rahmen mit allen dazugehörigen Komponenten. Gates Carbondrive besorgte die Getriebenabe und sponserte ein komplettes CDX Riemenset (Riemen, Ritzel und Riemenscheibe). Das neue CDX System weißt eine Führung in der Mitte auf, welches dafür sorgt, dass der Riemen nicht herunterfallen kann und dadurch auch nicht mehr straff gespannt werden muss. Das neue System ist für Getriebe jeglicher Art besonders geeignet. Durch beste Kontakte zur Edelschmiede Nicolai stellte das Öffnen des Rahmens, um einen Riemen einzusetzen, kein Problem dar. Dank neuer Ausfallenden am Rahmen kann man nun Riemen jederzeit ein- und ausbauen. Ohne diese speziellen Drop-out´s ist das Fahren mit Riemen nicht möglich. Das Kappstein Team kümmerte sich um den Aufbau des gesamten Rennrades. Zudem stellte Kappstein das neu entwickelte 2-Gang Getriebetretlager „Doppio“ zur Verfügung. Die mechanischen Komponenten der Firma Kappstein werden allesamt in Gotha gefertigt. Das Doppio sorgt durch ein Planetengetriebe mit einem Übersetzungsverhältnis von 1:1,5 für die Verdopplung der 8-Gang Nabe. Zudem harmoniert das Doppio so hervorragend mit der Alfine 8-Gang, dass sich keiner der 16 Gänge doppelt, was bei normalen Kettenschaltungen mit über 30 Gängen sehr oft der Fall ist. Fahrräder mit Riemenantrieb von Gates Carbondrive gibt es bereits einige am Markt, die etwas kleinere Übersetzungsbandbreite ist jedoch für den einen oder anderen ein Grund eine herkömmliche Kettenschaltung zu verwenden. Mit dem Doppio wäre dieses Argument nichtig. Kappstein möchte die Zusammenarbeit mit Gates in Zukunft weiter ausbauen, weitere Projekte werden folgen. Beate Zanner sorgt im Endeffekt dafür, dass die Komponenten auf eine gehörige Reichweite kommen. Die erste Auswertung soll nach ca. 1000 km vorgenommen werden. Beate sorgte sorgte in der letzten Saison für zahlreiche Erfolge im Maxx-Solar Woman Cycling Team. Ein besonderer Erfolg war der Etappensieg bei der Thüringen Rundfahrt der Frauen, aber auch in der Bundesliga eroberte Sie öfter das Treppchen. Nun gilt es, den ersten Meilenstein von 1000 km zu erreichen und anschließend Schlüsse zu ziehen wie die Getriebe mit dem Riemen und der hohen Belastung zurechtkommen. Pilot project - Stevens Vapor Disc 16 Speed Gearbox Belt Bike On Wednesday, the 25.02.2015 a pilot project was launched between the companies Gates Carbondrive, Kappstein GmbH & Co. KG and Stevens Bikes. The purpose of this project is about the creation of a road bike only operated with a gear hub instead of a cassette along with some innovative components. The idea is to collect a lot of experience and eventually develop an innovative road bike for the market. At the official production opening of Kappstein in September 2014, Gates Carbondrive and the Maxx-Solar Woman Cycling Team were invited along with many other companies. It was clear that many synergies were preprogrammed and after some discussions between the above mentioned parties, it was clear that they would like to work on a project together. It was possible to organize all important materials and components for the bike, because Stevens and Kappstein are already sponsors of the Maxx-Solar Team. Stevens provided a Vapor Disc Cross frame with all the associated components. Gates Carbondrive organized the Alfine 8-Gear Hub and the whole CDX belt-set (belt, sprocket, chainring). The new CDX system has a center track, so it´s impossible for the belt to jump off. Furthermore one doesn’t have to tension the belt as much as with the older system. This makes the CDX system very compatible with gear hubs. Due to close relations with the German premium manufacturer Nicolai it wasn’t a problem to adjust the frame for making it belt compatible. Thanks to the new drop out it was possible to assemble and disassemble the belt with ease. Without those special drop outs it would have been impossible to ride the bike with a belt drive system. The Kappstein Team build up the whole road bike. In addition they provided the new engineered 2 Speed Doppio bottom bracket drive system. All mechanic components from Kappstein are produced in Germany, Gotha. The Doppio has an integrated planetary gearing system with a transmission of 1:1,5. It effectively doubles the Alfine 8 gears hub to 16 gears. What makes it special is the fact that no gear is represented twice and all 16 gears are different. This is not that usual since a standard derailleur system with more than 30 gears doubles up on a lot of the gears actually reducing the net amount of gears. A variety of bikes with a belt drive system already exist in the market. However, some people prefer more than the 8 gears offered and hence stick to the classical derailleur system. This is where Kappstein Doppio bottom bracket bearing system comes into play. In combination with a gear hub the Doppio provides a much higher ratio by using a Gates belt. It´s now Beate Zanner’s job to ride as many kilometers as possible with this road bike. After about 1000 km a first analysis will be made. Beate had some great results in the last season for the Maxx-Solar Woman Cycling Team. A special victory was the first place at one of the stages of the Tour of Thuringia. However, she was also very successful in different races in the national women league. Now the focus will be to reach the first milestone of 1000 km to obtain the first scientific conclusions how the gears are working with the belt under the exposure to the riding of a professional athlete. Pressekontakt/ media contact: Sven Pulsack Kappstein GmbH & Co. KG Südstraße 15, Geb. 14 99867 Gotha Tel.: +49 (0)3621/73954412 email: sven.pulsack@kappstein.de web: www.kappstein.de

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Amy Gillett Preis 2014

Der etwas andere Thüringen-Rundfahrt Rückblick Amy Gillett

06.12.2014 Der etwas andere Thüringen-Rundfahrt Rückblick Amy Gillett ist nicht vergessen Gedächtnispreis wird zur  2015 zum zehnten Mal vergeben Von Karsten Schoß

Zeulenroda-Triebes. Am 18. Juli 2005 erlebte die Rundfahrt ihre bitterste Stunde und wurde zu einer Fahrt der Trauer. Bei einem tragischen Verkehrsunfall verunglückte bei einer Trainingsfahrt zwischen Auma und Zeulenroda die australische Nationalmannschaft. Amy Gillett verstarb , die anderen Fahrerinnen aus „

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Down Under" wurden zum Teil schwer verletzt. Sie wurden sowohl an der Unfallstelle durch den diensthabenden Notarzt Raik Schäfer, Oberarzt der Jenaer Klinik für Unfallchirurgie, der mit Rettungshubschrauber vor Ort war, als auch in der Jenaer Uniklinik vorbildlich versorgt.

 Anstelle der Auftaktetappe fand tags darauf auf dem Markt in Zeulenroda eine Trauerfeier unter riesengroßer Anteilnahme der Bevölkerung statt. Am 18. Juli 2006 wurde am Unfallort bei einer Gedenkveranstaltung, an der alle Fahrerinnen und Offiziellen teilnahmen, ein Gedenkstein für Amy Gillett eingeweiht. Ehemann Simon betonte damals: „In einer schlimmen Zeit haben wir in Thüringen gute Freunde gefunden. Amy ist auch hier nicht vergessen".

In Gedenken an diese Sportlerin wird seit vom Thüringer Sportministerium der Amy-Gillett-Gedächtnispreis vergeben. Er kommt am Ende jeder Tour der Fahrerin zu, die mit besonderer Fairness und durch ihr beispielgebendes Verhalten dem Vermächtnis von Amy Gillett gerecht wird. Bisher wurde dieser Preis an die Radsportlerinnen Kate Nickols (Australien), Emma Pooley (Großbritannien), Priska Doppmann (Schweiz), Tina Liebig,  Olena Sharga (Ukraine) und  Sarah Storey  (Großbritannien ) vergeben.

Zur Jubiläums-Rundfahrt 2012 wurde die Australierin Alexis Rhodes durch Sportministerin Heike Taubert mit dem Amy-Gillett-Gedächtnispreis geehrt. Sie gehörte damals beim Unfall im Jahr 2005 mit zu den Schwerverletzten, konnte aber glücklicherweise ihre Karriere fortsetzen.

Die Auszeichnung im Jahr 2013 ging an eine sichtlich gerührte und mit Thüringen fest verwurzelte Hanka Kupfernagel und der Preis bei der diesjährigen 27. Internationalen Thüringen-Rundfahrt wurde an die Geraerin Beate Zanner vergeben.

Die 5. Etappe war ihr Tag. Vor zwei Jahren bekam  Beate Zanner einen Platz im Thüringer Maxx Solar Team. Bis dahin war sie nur in der  Jedermann-Szene unterwegs.

 Auf der Spektakulären Etappe Rund um Schmölln, wo die Steile Wand von Meerane  zweimal zu überwinden war, setzten sich bereits bei Kilometer Null 4 Fahrerinnen ab.  Madeleine Ortmüller (Nationalteam Deutschland) und Lizzie Williams (Nationalteam Australien) mussten die Gruppe kurze Zeit später wieder verlassen und so waren Beate Zanner und die Australierin Taryn Heather vom Bigla Cycling Team allein dem Feld voraus. Ihr Maximalvorsprung betrug 6:15 Minuten, wovon sie  noch 3:44 Minuten ins Ziel retten konnten. Im Finale siegte Zanner  souverän. Und  durfte für ihren Ausritt bei 35°C auch das Trikot der besten Deutschen Fahrerin, das Trikot der aktivsten Fahrerin und das Bergtrikot über ihre Schultern streifen.

Die Sportministerin betonte bei der Übergabe des Preises: „Wir wollen mit diesem Preis an eine zielstrebige und stets faire Sportlerin erinnern. Ihr folgenschweres Unglück machte klar: Sport kann für viele Jahre ein Lebensmittelpunkt sein, aber er ist sicher nicht alles im Leben. Der Preis steht auch für Teamgeist, Fairness und vorbildhaftes sportliches Verhalten. Das wollen wir ebenfalls mit dem Gedächtnispreis anerkennen und würdigen“.

Bei der Rundfahrt im Jahr 2015 wird der Amy-Gillett Gedächtnispreis des Thüringer Sportministeriums nun schon zum zehnten Mal an eine Frau als dem bunten Fahrerinnenfeld vergeben.

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16.11.2015 maxx-solar Women Cycling Kalender 2015 käuflich zu erwerben! jetzt kaufen
Foto von Andreas Seidel_Copyright

maxx-solar gewinnt erstmals Bundesliga- Gesamtwertung

Text von Martina Martin - Das Maxx-Solar-Frauenradteam gewann erstmals die Gesamtwertung der Bundesliga. Die Neuseeländerin Reta Trotman, die seit 2012 für die Mannschaft fährt, triumphierte in der Einzelwertung.

Chemnitz  Ihre gute Laune lassen sie sich derzeit durch nichts verderben. Auch das gestrige Schmuddelwetter machte ihnen nichts aus.

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Wie geplant absolvierten Reta Trotman und Lucy Coldwell ihre Runde im Erzgebirge, wobei sich die beiden Radsportlerinnen auch sonst nie vom Regen negativ beeinflussen lassen. Die Neuseeländerin, die schon seit Mai in Chemnitz lebt und trainiert, hat mit der Schottin vorübergehend eine starke sportliche Partnerin an ihrer Seite. Und beide sind noch immer aufgekratzt, wenn sie von den Superresultaten des vergangenen Wochenendes erzählen.

Vor allem Reta Trotman strahlt über das ganze Gesicht, denn sie konnte einen in ihrer bisher wertvollsten Erfolge feiern. Mit dem Maxx-Solar-Frauenteam, ein thüringisch-sächsisches Gemeinschaftsprojekt, holte sie den Gesamtsieg in der Bundesliga. Zudem erhielt sie den Pokal als beste Einzelstarterin der Serie. „Aber das ist nicht meine Arbeit allein. Wir haben ein tolles Team, das einfach cool ist. Alle unterstützen und helfen, fahren füreinander. Jedes Mädchen ist wichtig“, meint die 25-Jährige. Sie erkämpfte zwei Tagessiege und weitere Spitzenränge, krönte damit die Leistung des Teams, das nach den Plätzen drei (2012) und zwei (2013) erstmals triumphierte. „Ich hatte es per Video bei der Präsentation im April versprochen, dass ich als Zweite des Vorjahres um den Sieg mitkämpfen will. Ich freue mich riesig, dass ich es geschafft habe“, fügte Reta Trotman lächelnd hinzu.

Schottin vom Team begeistert

Zum Abschluss beim international stark besetzten Etappenrennen in Albstadt (Baden-Württemberg) – das Gesamtergebnis ging in die Bundesliga-Wertung ein – gelang das Meisterstück. Großen Anteil daran hatte auch Lucy Coldwell, die erstmals als Gaststarterin zur Mannschaft gehörte. Bei den Commonwealth-Games vor vier Wochen in deren Heimatstadt Glasgow kamen beide Fahrerinnen näher in Kontakt. Die Schottin, die im Einzelzeitfahren Achte wurde, fragte die Neuseeländerin (11. Zeitfahren, 15. Straßenrennen), ob sie Hilfe im deutschen Team gebrauchen könnten. Die kurzzeitige Verstärkung wurde unproblematisch arrangiert, die Gefährtinnen zeigten sich auf Anhieb vom Neuzugang begeistert. „Ich wurde sehr gut aufgenommen, es hat mir sofort gefallen. Ich bin sehr glücklich darüber“, schwärmte die 30-Jährige, die während der Zeit zu Hause neben ihrer Arbeit als Tierärztin trainiert.

Die Ergebnisse von Lucy Coldwell fanden zwar für die Liga keine Berücksichtigung, doch sie half dem Team, dass den krankheitsbedingten Ausfall der erfahrenen Mehrfach-Weltmeisterin Hanka Kupfernagel verkraften musste, bestmöglich. Besonders auf dem zweiten Tagesabschnitt auf einem sehr anspruchsvollen Kurs über 94 Kilometer spielte die Auswahlakteurin ihr ganzes Können aus. Sie setzte sich Mitte des Rennens allein ab. Reta Trotman enteilte später ebenfalls dem Feld – zunächst gemeinsam mit einer Niederländerin, die ihr jedoch bei der nächsten Attacke nicht mehr folgen konnte. Sie wiederum erreichte dann die Freundin, beide fuhren mit rund zweieinhalb Minuten Vorsprung gemeinsam zum Ziel und sicherten die Plätze eins (Trotman) und zwei. Am dritten Tag verteidigte das Team dann beide Spitzenpositionen mit Bravour, ließ nichts mehr anbrennen.

„Das klingt so einfach. Aber über jede der 30 Runden von nur drei Kilometern, die vorbeiging, war ich froh. Es gab viel Unruhe im Feld, da ist die Sturzgefahr groß. Auch hinsichtlich des Materials durfte nichts passieren“, beschrieb der Chemnitzer Trainer Bert Dressel, der als sportlicher Leiter fungiert, die entscheidenden Momente. Doch seine Schützlinge gingen keinerlei Risiko ein, stimmten sich bestens ab und waren so immer im Bilde. „Die Truppe hat erneut gezeigt, dass sie inzwischen auch taktisch eine neue Qualität besitzt. Hat sie früher immer erst reagiert, so attackiert sie jetzt selbst“, nennt der Coach neben dem tollen Zusammenhalt einen weiteren Hauptgrund für die gewachsene Leistungsstärke, der zum Gesamtsieg führte. Dabei gewann das Team vier der sieben Rennen, fünfmal die Tagesmannschaftswertung. Corinna Lechner wurde Gesamtdritte.

Duo hofft auf WM-Start

Kurz nach der Siegerehrung saßen die jungen Damen in lustiger Runde bei Kaffee und Kuchen sowie selbst gebackenen Muffins von Reta zusammen. Eine größere Feier planen sie erst nach der Saison, denn weitere Rundfahrten in Frankreich und Italien stehen auf dem Programm. Reta Trotman und Lucy Coldwell besitzen zudem beste Chancen von ihren Heimatländern ein Ticket für die WM Ende September in Spanien zu erhalten. Ob beide jedoch auch in der nächsten Saison wieder für das deutsche Spitzenteam fahren, ist völlig offen. Soweit gehen die Gedanken des sympathischen Duos derzeit noch nicht.

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Ladies Tour of Norway

Ladies Tour of Norway 2014

Erstmals wurde im norwegischen Halden die internationale Rundfahrt „Ladies Tour of Norway“ ausgetragen. Durch den räumlichen Zusammenhang mit dem am darauffolgenden Wochenende im 200km entfernten schwedischen Vårgårda stattfindenden Weltcuplauf der Frauen, waren somit die meisten Topteams im Frauenradsport schon zu diesem UCI-Event angereist. Der Einladung zum Rennen war auch das thüringer „Maxx Solar Team“ gefolgt, um den Fahrerinnen die Möglichkeit zum Kräftemessen mit den weltbesten Frauen zu bieten. Am Ende konnten sich vor allem die Leistungen von Beate Zanner, Reta Trotman und Corinna Lechner sehen lassen. Gleich vorweg muss man allerdings sagen, dass die gesamte Rundfahrt im Zeichen des momentanen Nonplusultra Teams der Frauen, dem „Rabo Liv Team“ mit der aktuellen Weltmeisterin Marianne Vos stand.

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Die „Rabo`s“, machten, was sie wollen. Vos sicherte sich beim Auftakt, einem Einzelzeitfahren am Freitag, den Sieg vor der Deutschen Meisterin Lisa Brennauer. Genau für diese 2 Stunden Wettbewerb hatte der skandinavische Wettergott ein Einsehen und hielt die Rennstrecke trocken. Davon profitierte auch Beate Zanner, die auf einem Straßenrad in diese Disziplin gestartet war und mit lediglich 20 Sekunden Rückstand auf Rang 29 im 110 Fahrerinnen starken Feld landete. Übrigens zeigte Team Rabo schon hier, mit welchen Kalibern man angereist war, denn die Plätze 3 bis 6 sowie Platz 14 waren den Niederländerinnen vorbehalten.

Am Sonnabend folgte dann die 2. Etappe vom schwedischen Strömstad entlang des Idefjord ins norwegische Halden. Auch hier war der Wettergott wieder auf der Seite der pedalierenden Frauen. Sonnenschein am Start, während zur selben Zeit im Zielort wettermäßig die Welt unterging. Skandinavien hat aber außer dem Wetter noch weitere Eigenarten, den hier baut man die Straßen so wie es die Topografie erlaubt und dies heißt, es geht ständig hoch und runter – nichts zu sehen von den z.B. in Deutschland aufwendig betriebenen Ausgleichmaßnahmen. Da dieses hoch und runter immer nur jeweils 20 Höhenmeter betrifft, kommen bei insgesamt 1600 Höhenmetern ca. 80 Rampen, wie der Radsportler bei diesen kurzen aber knackigen Hügeln sagt, auf der 101km langen Etappe zusammen. Die Rabo-Mädels machten von Anfang an Druck und nach 2/3 des Rennens war das Feld in 2 große Gruppen sowie einige Nachzüglerinnen geteilt. Die Fahrerinnen brachten den Sonnenschein mit zum Zielort und hier ging es in abschließenden 3 innerstädtischen Runden nochmals ordentlich zu Sache. Alle konzentrierten sich auf Marianne Vos und dies verschaffte deren Teamkollegin Anna van der Breggen die Freiheit nach vorn auszureisen und sich souverän den Sieg zu holen, was bei 20 Sekunden Vorsprung dann auch die Basis zum späteren Gesamtsieg darstellte. An der Seite von Vos fuhr in der Verfolgergruppe Beate Zanner als 18. über die Ziellinie und in einer weiteren Verfolgergruppe des nun weit zerfetzten Feldes kamen Reta Trotmann als 38. und Corinna Lechner als 39. ins Ziel. Beate schob sich damit im Gesamtklassement auf Rang 25 nach vorn.

Sonntag zur 3. Etappe war dann wettertechnisch Schluss mit Lustig und es schüttete bei kühlen 14°C wie aus Kübeln. Es ist halt Skandinavien im August. Vom Terrain war diese 105km lange Etappe ähnlich der des Vortages. Rampe um Rampe wechselten sich ab und es war bei hohem Tempo und vielen Ausreisversuchen immer wieder der Wechsel der Anstrengung im bergauf der Rampe und den danach folgenden kurzen Abfahrten, der den Frauen alles abverlangten. Alle Ausreisversuche, auch der von Beate Zanner, wurden von Rabo vereitelt bis dann die Rabos selbst los legten. Unglaublich aber wahr, in der letzten und damit erfolgreichen Ausreisergruppe von 8 Fahrerinnen waren 4 Rabo-Fahrerinnen vertreten. Dahinter versuchten die Anderen, unter anderem auch die Mädels von Maxx-Solar, die Lücke zu schließen, was bei der Zusammensetzung und damit der Einigkeit in der Spitzengruppe ein aussichtsloses Unterfangen darstellte. Zumindest konnte man den Abstand bei einer Minute noch erträglich halten. In Halden angekommen, ging es dann auf 3 kleinere Schlussrunden im Schatten der Bergfestung Frederiksen. Diese ca. 3km lange Runde hatte es nochmals zusätzlich zum immer noch anhaltenden Regen in sich. Jetzt erfuhren die „verwöhnten“ Mitteleuropäer was es heißt, in Skandinavien Straßenrennen zu fahren. Selbst manch erfahrener Teamchef hatte so etwas noch nicht erlebt. Außer den Rampen gab es in dieser Runde als Untergrund plötzlich beste skandinavische Schotterpiste. Mit dem erwähnten Regen muss man allerdings sagen, das waren astreine Schlammpfade und für wenn das noch nicht genug ist, diese waren auch noch so eng, dass gleichzeitig rechts und links die aufgewachsenen Büsche an die Spiegel der Teamfahrzeuge klatschten. Marianne Vos wird als mehrfachen Crossweltmeisterin sicher ein Lächeln im Gesicht gestanden haben, denn sie ließ nun alle hinter sich und sicherte sich den Sieg dieser Etappe. Auf Platz 2 und 3 ebenfalls Rabo-Mädels, darunter die Gesamtsiegerin der Rundfahrt, Anna van der Breggen. Um das Thema Rabo abzuschließen, alle 6 Fahrerinnen landeten am Ende in der Gesamtwertung in den Top-10. Damit zurück zu den Maxx-Solar-Mädels, denn die verkauften sich nicht schlecht. In der unmittelbaren Verfolgergruppe sprinteten Reta Trotmann auf Rang 12 und Beate Zanner auf Rang 19. In einer weiteren Gruppe kam Corinna Lechner auf Rang 36. Diese Plätze sind durchaus eine starke Leistung, wenn man bedenkt, dass bei diesem Regen 6 Fahrerinnen gar nicht erst angetreten waren und im Rennen dann 14 aufgaben. Bleibt noch die Platzierung der Maxx-Solar-Ladies im Gesamtklassement zu nennen. Beate Zanner verbesserte sich nochmals und kam auf Rang 20, womit sie damit nach Romy Kaspers zweitbeste Deutsche wurde. Reta Trotmann wurde mit knapp 3 Minuten Rückstand auf die Gesamtsiegerin 23. und Corinna Lechner wurde mit 4 Minuten Rückstand 36. Die weiteren Platzierungen der Teamfahrerinnen: Marie-Therese Ludwig 63. mit ca. 18 Minuten und Marie Hackmann 73 mit ca. 30 Minuten Rückstand. Leider ausgestiegen ist in der 3. Etappe Hanka Kupfernagel.

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mit Nachwuchs

Oberbaselbiet - Podest knapp verpasst

10.08.2014 Heute war das Geburtstagskind Corinna in der Spitzengruppe. Im großen Preis von Oberbaselbiet waren 8 Runde von je 7,5km zu bewältigen. Durch schmale Straßen und einige Hügel geprägt, verlief die Rennstrecke um das stark profilierte Zunzgen welches landschaftlich sehr schön war. Bereits in der ersten Runde setzte sich Corinna mit drei weiteren Fahrerinnen vom Feld ab. Dabei kontrollierten das Bigla und maxx-solar Team das Feld.

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Die vier Frau- Spitzengruppe fuhr bis zu den letzten Runden gemeinsam, dann begannen die Attacken. Corinna belegte den undankbaren vierten Platz.
Im Sprint des Hauptfeldes gab es eine Millimeter Entscheidung um Platz 5 - Beate unterlag nur knapp der sprintstarken Schweizerin Mirijam Gysling und konnte von der guten Vorarbeit durch Kerstin und Hanka profitieren.
Den Sieg holte sich die Profifahrerin Nicole Hanselmann vom Bigla Team.

Respekt gilt vor allem unserer frisch gebackenen Mama und Teammitglied Bettina Wesselhoeft. Dass sie schon wieder Rennen fährt, ist der absolute Wahnsinn!
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Trixi Worrack

27. Internationale Thüringen Rundfahrt der Frauen

24.07.2014 Quelle: Online Magazin www.turus.net / Dass der Radsport in Deutschland einen sehr schweren Stand hat ist bekanntlich kein Geheimnis. Bis auf wenige Ausnahmen durfte die Sportart in den vergangenen Jahren immer wieder für Negativschlagzeilen herhalten.

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Am meisten zu leiden, unter der immer wieder aufkeimenden Negativpresse, haben diejenigen, die mit der Verfehlungen der „Generation Dopage“ am wenigsten zu tun haben. Die Wettbewerbe der Kinder und Jugendlichen, der Nachwuchssportler aus dem Junioren und U23 Bereich und die Frauen Rennen. Da nützt es auch nicht viel, dass eine neue, junge Generation sich klar von den Verfehlungen ihrer Vorgänger distanziert, für einen sauberen Sport positioniert und auf der internationalen Bühne großartigen und erfolgreichen Sport bietet.

 Wenn sich in der Vita des derzeit souverän führenden Italieners bei der Großen Schleife durch Frankreich auch nur der Hauch eines Dopingverdachts finden lässt, so ist das den meisten Tagesblättern und Magazinen schon mal eine halbe Seite wert.

Doch man muss lange suchen und sehr tief graben in den gängigen Suchmaschinen des WorldWideWeb, um etwas über die 27. Internationale Thüringen Rundfahrt der Frauen zu finden. An dieser Stelle sei aber vorab ein großes Lob an den Mitteldeutschen Rundfunk gerichtet, der in seiner Mediathek mit einer sehr objektive Berichterstattung aufwartet und neben dem Renngeschehen auch die Schönheit und den Reiz des Landes Thüringen und der einzigen Deutschen Frauenrundfahrt mit internationaler Beteiligung zeigt.

Vielleicht lässt sich das im kommenden Jahr weiter ausbauen, denn besser als mit einer derartigen Rundfahrt kann man eine Region und ein Land nicht präsentieren.

Der Ansporn der Tourismusverbände und mittelständischer Unternehmen sollte also gegeben sein, weiter in die Rundfahrt zu investieren.

Die Rundfahrtleiterin Vera Hohlfeld hat mit ihrem Team in den vergangenen Jahren etwas geschaffen, was für die Region von unschätzbarem Wert ist und auf jeden Fall fortgeführt werden sollte. Zudem hat sie als ehemalige Rennfahrerin sehr gute Kontakte zu den besten Rennfahrerinnen der Welt und garantiert somit alljährlich ein spitzen Starterfeld, wodurch die sportliche Attraktivität und der substanzielle Wert der Rundfahrt gesichert sind.

Thüringen hat neben der landschaftlichen Attraktivität, nicht nur im Wintersport eine große Tradition. Sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart wurden Weltklasse Sportler hervorgebracht. Einige von denen die derzeit im aktiven Dienst sind wie Hanka Kupfernagel (Gera), Kristina Vogel (Erfurt), Robert Förstemann (Gera), John Degenkolb (Gera), Marcel Kittel (Arnstadt) und Tony Martin (Sportschule Erfurt) setzen diese Tradition fort.

Insofern wäre es durchaus gerechtfertigt, wenn zumindest die deutsche Radsportfachpresse die Augen etwas gezielter auf die einwöchige Frauenrundfahrt richtet.

Aus sportlicher Sicht war es nicht nur, im wahrsten Sinne des Wortes, eine heiße Angelegenheit, dem radsportbegeisterten Publikum wurde am 7 Wettkampftagen

Hochspannung pur geboten.

Das erste Achtungszeichen setzte gleich beim Auftakt Prolog in Gotha die zweifache amtierende Deutsche Meisterin Lisa Brennauer aus dem Team Specialized Lululemon. Sie blieb auf dem 4,1 Kilometer langen Pflasterstein-Innenstadtkurs als einzige Fahrerin in 5:58,02 Minuten unter der 6 Minuten Marke. Platz zwei, 9,21 Sekunden dahinter holte sich die Luxemburger Meisterin Christine Majerus aus dem Team Boels Dolmans. Dritte wurde Brennauers Teamkollegin Trixi Worrack.

Die erste Etappe wurde zum ersten mal mit Start – Zielort in Erfurt ausgetragen. Die Britin Elizabeth Armitstead vom Boels Dolmans Team initiierte bei Kilometer 87 die entscheidende Attacke, nachdem sie bei den vorangegangenen Sprintwertungen schon einige Bonussekunden gewinnen konnte. Lediglich Lisa Bennauer und die US Amerikanerin Evelyn Stevens, Team Specialized Lululemon konnten folgen. Das Dreigestirn arbeitete bis zum Ziel 47 Sekunden gegenüber dem Feld heraus, wodurch sich die drei auch in der Gesamtwertung deutlich absetzen konnten. Der Etappensieg ging an Elizabeth Armitstead vor Lisa Brennauer und Evelyn Stevens.

Die zweite Etappe Rund um Schleiz durch das Thüringer Schiefergebirge war maßgeschneidert für eine Ausreißergruppe und so nutzte Esra Tromp aus den Niederlanden vom Team Parkhotel Falkenburg nach 24 Kilometern als erste die Chance zur Flucht. Hanka Kupfernagel aus dem Maxx Solar Team folgte ihr und auch Romy Kasper aus dem Team Boels Dolmans gesellte sich dazu.

In der Abfahrt nach der ersten Bergwertung stürzte Hanka Kupfernagel jedoch und ihr Traum von einem guten Abschneiden bei der diesjährigen Thüringen Rundfahrt wurde frühzeitig begraben. Auch Esra Tromp musste sich kurz darauf aus dem verbliebenen Spitzenduo verabschieden. Nach 64 Kilometern an der zweiten Bergwertung konnte sich Kupfernagels Teamgefährtin, die Neuseeländerin Reta Trotman aus dem Feld lösen und zu Romy Kasper aufschließen. Der zwischenzeitliche Maximalvorsprung der beiden Ausreißerinnen betrug 20 Kilometer vor dem Ziel gut 2 Minuten im Finale erwies sich die Brandenburgerin Romy Kasper als die sprintstärkere und siegte vor Reta Trotman. Beide retteten noch 29 Sekunden vor ihren Verfolgerinnen ins Ziel. Den Sprint der 16köpfigen Verfolgergruppe gewann die Britin und Teamkollegin von Romy Kasper, Elizabeth Armitstead.

In der Gesamtwertung schiebt sich die Britin durch die Zeitbonifikationen der Sprintwertungen bis auf 6 Sekunden in der Gesamtwertung an die Führende Lisa Brennauer heran. 32 Sekunden dahinter verdrängt Romy Kasper die US Amerikanerin Evelyn Stevens von Platz 3.

Am vierten Arbeitstag stand das Zeitfahren über 20,7 Kilometer auf dem Programm. Zwischen den winkligen Start- und Zielpassagen übers Kopfsteinpflaster durch die Geraer Innenstadt ging’s hinaus über die B2 Richtung Norden, nach Hälfte der Strecke Wende und zurück. Letztlich eine klare Angelegenheit für die Deutsche Meisterin Lisa Brennauer, die den Tagesabschnitt in einem knappen 43er Schnitt vor ihren beiden Teamkolleginnen Evelyn Stevens (17 Sekunden dahinter) und Trixi Worrack (49 Sekunden Rückstand) für sich entscheiden konnte. Die Britin Elizabeth Armitstead verlor auf die Gesamtführende und Etappensiegerin 1:42 Minuten und rutschte auf den dritten Rang in der Gesamtwertung ab. Lisa Brennauer baute ihren Vorsprung aus und lag nach der 3. Etappe 51 Sekunden vor ihrer Teamgefährtin Evelyn Stevens.

Die Etappe mit Start und Ziel in Saalfeld durch den Thüringer Wald und über den Rennsteig mit Bergwertung in Neuhaus a. R. wurde über weite Strecken, knapp 75 Kilometer Alleinfahrt durch das australisch - österreichische Duo Gracie Elvin (Nationalteam Australien) und Jaqueline Hahn (Bigla Cycling Team) geprägt. Nach der ersten Zielpassage ging’s in die Arnsgereuther-, der dritten und letzten Bergwertung des Tages mit 10% Steigung im Schnitt. Elizabeth Armitstead attackierte als erste und zeigte, dass sie trotz ihres beträchtlichen Rückstandes die Gesamtwertung noch nicht abgeschrieben hatte. Evelyn Stevens war die einzige, die der Britin folgen konnte und so wurden die beiden Ausreißerinnen nach kürzester Zeit von einem neuen Führungsduo abgelöst. Lisa Brennauer wehrte sich zwar in der Verfolgung zusammen mit der Neuseeländerin Reta Trotman bei hochsommerlichen Temperaturen  über 30°C mit Händen und Füßen, konnte jedoch am Ende nicht verhindern, dass sie vom Gesamt Platz 1 auf -Rang 3 verdrängt wurde. Das Führungstrikot in der Gesamtwertung übernahm Brennauers Teamkollegin Evelyn Stevens und Lizzie Armitstead kämpfte sich wieder auf Gesamt Rang 2 vor. In der Tageswertung übersprintete Stevens die Britin Armitstead, die bis dahin ein Einzelzeitfahren hingelegt hatte auf der Zielgeraden. Reta Trotman aus dem Thüringer Maxx Solar Team von Rundfahrtleiterin Vera Hohlfeld wurde Dritte und fuhr damit den zweiten Etappenpodestplatz für das Team ein.

Die 5. Etappe war Zanner Tag. Vor Zwei Jahren bekam die aus Gera stammende Beate Zanner eine Platz im Thüringer Maxx Solar Team. Bis dahin war sie nur in der von Lizenzfahrern oft belächelten Jedermannszene unterwegs. Doch mittlerweile weiß man, dass es auch hier mindestens ebenso hart ist zu gewinnen, wie im Lizenzradsport. Auf der Spektakulären Etappe Rund um Schmölln, wo die Steile Wand von Meerane 2 mal zu überwinden war, setzten sich bereits bei Kilometer Null 4 Fahrerinnen ab.  Madeleine Ortmüller (Nationalteam Deutschland) und Lizzie Williams (Nationalteam Australien) mussten die Gruppe kurze Zeit später wieder verlassen und so waren Beate Zanner und die Australierin Taryn Heather vom Bigla Cycling Team allein dem Feld voraus. Ihr zwischenzeitlicher Maximalvorsprung betrug 6:15 Minuten, wovon sie immerhin noch 3:44 Minuten ins Ziel retten konnten. Im Finale hatte die Australierin der Deutschen nichts mehr entgegen zu setzen und Zanner siegte souverän im Finale von Schmölln. Dritte wurde die Britin Lizzie Armitstead. Die Ausreißerin belohnte sich nicht nur mit dem Tageserfolg, sie durfte für ihren Ausritt bei 35°C auch das Trikot der besten Deutschen Fahrerin, das Trikot der aktivsten Fahrerin und das Bergtrikot über ihre Schultern Streifen. Bei soviel Hitze und drei Trikots plus Tageserfolg musste man sich gemeinsam mit dem Team erst einmal abkühlen und wo ginge das besser als im Brunnen auf dem Markt von Schmölln.

Auf der Schlussetappe mit Start - Ziel in Zeulenroda waren die meisten Fahrerinnen, nicht nur durch die Hitze der vergangenen Renntage, Evelyn Stevens und Trixi Worrack beispielsweise sind nach dem Giro Rosa in Italien bereits den 17 Tag im „Renn“ Sattel, schon ganz schön angenockt.

Die Australierinnen schienen dies nicht unbedingt als einzige bemerkt zu haben, waren aber die einzigen, die zumindest versucht haben, auf dem letzten Tagesabschnitt noch einmal alles zu geben. Allen voran Sarah Roy die lange Zeit einen knappen Vorsprung von rund einer Minute vor dem Feld halten konnte. Das Team Boels Dolmans organisierte die kontrollierte Nachführarbeit und bei der dritten Überfahrt des Hankaberges bei Dörtendorf  wurde das Intermezzo von Roy beendet. Jessica Mundy ebenfalls vom Nationalteam Australien versuchte auf der Schlussrunde noch einmal davon zu fahren, konnte sich aber nicht mehr entscheidend vom Feld lösen. Sarah Roy und die Luxemburgische Meisterin Christine Majerus stießen auf den letzten 15 Kilometern in der winkligen Abfahrt Richtung Ziel dazu, doch das Feld gewährte ihnen nur wenige Sekunden. An der 1000 Meter Marke lief alles wieder zusammen und Reta Trotman eröffnete an der 500 m Marke das Finale. Elke Gebhardt vom Bigla Cycling Team und Elizabeth Armitstead waren die einzigen die folgen konnten, nutzten den Schwung in der Senke vor dem Ziel und schossen auf den letzten 200 Metern an der Neuseeländerin vorbei. Gebhardt holte den 5 Etappensieg einer Deutschen Fahrerin vor der Britin Elizabeth Armitstead vom Boels Dolmans Team. Reta Trotman vom Thüringer Maxx Solar Team wurde zum 2. Mal Dritte und sicherte sich den Titel als beste Amateurfahrerin in der Gesamtwertung vor Stephanie Pohl (Deutsche Nationalmannschaft) und Beate Zanner (Maxx Solar Team).

Den Gesamtsieg verteidigte Evelyn Stevens vom Team Spezialized Lululemon. Nach 1995 die erste US Amerikanerin mit einem Sieg bei der Thüringen Rundfahrt der Frauen. Platz 2 geht an die bis zum Ende um jede Bonussekunde kämpfende Britin Elizabeth Armitstead (Boels Dolmans Team), was ihr auch das Trikot der besten Sprinterin und das Bergtrikot einbrachte. Dritte in der Gesamtwertung  wurde Lisa Brennauer ebenfalls Team Spezialized Lululemon.

Das Trikot der besten Nachwuchsfahrerin ging an die Polin Anna Plichta vom Team TKK Pacific Torun.

An letzter Stelle möchten wir in diesen Artikel einen Beitrag von Olaf Janson vom Team Stuttgart der Frauen mit einfügen. Besser kann man den Bogen zu unserer Einleitung nicht spannen:

"Vor neun Jahren am 18.07.2005 reisten wir in froher Erwartung zur Thüringenrundfahrt nach Zeulenroda. Dass diese Rundfahrt für unvergessen bleiben wird, konnten wir natürlich zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen. Nach Ankunft im Hotel gingen die Sportlerinnen auf eine Trainingsfahrt und beklagten nach ihrer Rückkehr, dass sie auf Grund einer Straßensperrung nicht die gewünschte Route fahren konnten. Am Abend erfuhren wir bei einer durch die Rundfahrtleitung kurzfristig einberufenen Teamleitersitzung den Grund. Die Australische Nationalmannschaft war bei ihrer Ausfahrt in einen Unfall verwickelt worden. Amy Gillett verstarb und die übrigen Teamkolleginnen wurden teilweise Schwerstverletzt in Krankenhäuser gebracht. Es wurde eine kurze Nacht. Am nächsten Tag war das Hotel von Übertragungswagen der unterschiedlichen Fernsehanstalten belagert. Die Rundfahrt hatte es durch diese traurige Nachricht in die Abendnachrichten und die Titelseiten der Boulevardpresse geschafft. Etwas auf das wir gerne verzichtet hätten. Der Prolog wurde abgesagt und satt dessen auf dem Marktplatz eine Gedenkveranstaltung abgehalten. Die erste Etappe nach Greiz wurde nach Absprache der Mannschaften neutralisiert gefahren. Trotzdem standen Menschmassen am Straßenrand und applaudierten. Es war ein unheimliches Gefühl! Mir läuft es noch heute kalt den Rücken runter und die Tränen in die Augen, wenn ich an diese Tage denke. Mein Glückwunsch/Dank geht an die Rundfahrtleitung und alle Beteiligten für ihre gute Arbeit. Ich wünsche allen unfallfreie Rennen!"

Aus diesem Grund entschloss sich der Tourismusverband Thüringens einen Ehrenpreis zu Ehren von Amy Gillet zu stiften, den die sichtlich gerührte Beate Zanner entgegen nehmen durfte.

Anmerkung in eigener Sache:

Wir haben uns in diesem Jahr davon überzeugen dürfen, dass es sich lohnt über die Thüringen Rundfahrt zu berichten angefangen von den Freudentränen Romy Kaspers bei ihrem Erfolg auf der 2. Etappe, über den sensationellen Tagessieg von Beate Zanner auf der 5. Etappe, die damit auch den ersten Erfolg für das Thüringer Maxx Solar Team bei der Thüringen Rundfahrt einfuhr, das sportbegeisterte Publikum am Hankaberg und in den Start Zielorten Saalfeld, Schmölln und Zeulenroda, ein Mann aus dem Publikum in Gera der in Freudentränen ausbrach, weil mit Robert Förstemann ein erfolgreicher Sohn der Stadt es sich nicht hat nehmen lassen, die Siegerehrung der Frauen selbst in die Hand zu nehmen und dafür extra von Berlin hierher gedüst kam. Die vielen Streckenhighlights wie die Steile Wand von Meerane und die Etappen durch den Thüringer Wald. Thüringen bietet viele landschaftlich reizvolle Ecken, die nicht nur im Winter mit überzogener Schneedecke ihre vielfältige Schönheit entfalten. Ein ganz großer Pluspunkt ist, dass sich die Rundfahrt nicht in irgendwelchen Gewerbegebieten vergräbt sondern bestens aufgestellt in den schönsten Innenstädten den Landes präsentiert.

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zu sehen im Bild Marie-Theres Ludwig und Betae Zanner im Opel Trikot

Grande Finale

Pünktlich um 11 Uhr erfolgte in Zeulenroda-Triebes der Startschuss zur letzten und somit 6. Etappe der 27. Internationalen Thüringen Rundfahrt der Frauen. Das Feld nahm schnell Geschwindigkeit auf und es wurden viele Attacken gefahren. Nach einer für uns bereits herausragend verlaufenden Rundfahrt wollten wir nicht einfach nur “ausrollen”.
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So zeigte sich erneut Reta bärenstark am Berg und gewann souverän am berühmt berüchtigten Hankaberg die 1. Bergwertung für sich. Beate konnte auf der letzten Etappe das am Vortag erkämpfte gelb-schwarze Opel-Bergtrikot stolz im Fahrerfeld präsentieren. Trotz des hohen Tempos konnte sich im Verlauf des Rennes die australische Nationalfahrerin Sarah Roy vom Feld absetzen. Nach einer langen Solofahrt wurde sie jedoch gestellt und mit hohen Tempo ging es Richtung Ziel. 5 km vor dem Ziel konnte sich Elke Gebhardt (Bigla) vom Feld absetzen. Unsere Reta setzte ihr nach und konnte zu ihr aufschließen. Im Finale schwanden aber ihr Kräfte und sie musste Elke ziehen. Nun kämpfte sie gegen das heranrasende Feld. Nur Elizabeth Armistead (Boels-Dolmans) sprintete noch an ihr vorbei und so fuhr Reta erneut auf einen starken 3. Platz. Dies bedeutete zugleich die 4. Podiumsplatzierung für unser TEAM!!! Marie wuchs ebenso über sich hinaus und leistete zusammen mit Lisa Heckmann hervorragende Helferdienste!!!
An dieser Stelle wollen wir uns auch ganz besonderes bei ALL UNSEREN Teammitgliedern, bei Vera und Bert, Kerstin, Falk, Willi, Nadja (NZL), Gerrit, Niclas, den vielen Freunden und Fans des maxx-solar Teams für die Unterstützung, Daumen drücken, Anfeuerungsrufe bedanken.

Ein großes Dankeschön geht auch an unsere Sponsoren Energie maxx-solar, Kappstein, Stevens Bikes, Herbacin, Proloxx, Autohaus Vogel, Prisma Plus Spine, Büchel, tsi-Thüringen, Cardag, Rudy Project und Viba!
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Sieg für Beate Zanner

Sensationeller Etappensieg von Beate Zanner

20.07.2014 Wir sind immer noch sprachlos, und finden immer noch keine Worte für das was Beate gestern gelungen ist!

Unmittelbar nach dem Start der 112 km langen Etappe setzte sie sich mit 3 Fahrerinnen von Feld ab. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten, es war das letzte mal das wir sie auf dieser Etappe sehen würden Im Laufe des Rennens konnte neben Beate nur die Australierin Taryn Heather (bigla) das hohe Tempo durchhalten.

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In beeindruckender Manier gewann Beate alle Sprint- und Bergwertungen des Tages, den Sonderwertung um das Steile Wand Trikot von Merane und holte sich am Ende im Zielsprint den Etappensieg! Damit hat sie sich gestern das Bergtrikot, das Trikot der Besten Deutschen Fahrerin sowie der aktivsten Fahrerin, und den Amateurpreis gesichert!
Dieser Sieg ist nach dem 2. und 3. Platz durch Reta unglaublich für unser Team!
Heute steht die letzte Etappe in Zeulenroda an! Wir kämpfen weiter
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v.l. Etappensieg für Lizzy Armistead, 2. Platz Evely Stevens und 3. Platz Reta Trotman

Wenn es einmal läuft, dann läuft's...

19.07.2014 Bei der gestrigen Königsetappe in Saalfeld hatten wir über 1500 Höhenmeter zu bewältigen. Als wäre das noch nicht genug, hatten wir auf den knapp 130 Kilometern auch noch mit großer Hitze zu kämpfen. Reta konnte ihre Topform erneut unter Beweis stellen. Sie fuhr auf einen starken 3. Platz. Sie musste sich nur der neuen Gesamtführenden Evelyn Stevens und Elizabeth Armistead geschlagen geben. Damit holte Reta erneut den Amateurpreis.
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Ausblick für die heutige Etappe (Zitat Marie) "Das Höhenprofil sieht aus wie ein EKG mit Herzrhythmusstörungen"

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Reta Platz 8 beim EZF in Gera

Einzelzeitfahren in Gera

17.07.2014 Nachdem alle ein etwas zur Ruhe kommen konnten, stand gestern Abend das 21 km lange Einzelzeitfahren auf dem Programm! Leider konnte unser Team nur noch mit 4 Mädels an den Start gehen.

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Hanka musste aufgrund Ihres Sturzes die Rundfahrt beenden. Lisa stieg ebenfalls vorzeitig aus gesundheitlichen Gründen aus. Am Ende des Tages sprang ein super 8. Platz für Reta raus und auch Beate gelang ein super Resultat mit Platz 17. Gleich geht es in Saalfeld los! Es sind alle gespannt...

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2. Platz für Reta in Schleiz

Podium für Reta Trotman - Sturz von Hanka Kupfernagel

17.06.2014 Mittwoch war ein toll Tag für unser Team. Hanka, as she often does showed awesome aggression early on in the race, riding in a spitze with one other rider. Unfortunately a crash on a descent meant she could not maintain her position in the spitze.

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Reta was inspired by such aggressive riding from Hanka, and attacked on a climb and eventually caught the lead rider. Working together the two riders stayed ahead of the peloton and Reta was second in the stage and best amateur rider of the day. It was a challenging stage, Aber jeden Mädel hat gute Laune at Abendbrot und das Atmosphäre in Team bleibt super !
Greats Eure Reta
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Hanka Kupfernagel beim Start zum Prolog

Auftakt nach Maß für maxx-solar

15.07.2014 Am Montag und Dienstag lief es für die maxx-solar Radamazonen mit 2 x Platz 10 sehr gut an. Im 4,1 km langen Innenstadtkurs mit sehr vielen technischen Passagen ist Hanka Kupfernagle totz längeren Ausfall gute zehnte geworden. Am Dienstag in Erfurt ging das Rennen relativ ruhig los. Man hat Respekt vor den kommenden Tagen durch die Ostthüringer Achterbahn und den Thüringer Wald.

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Die Herausforderung schlechthin war die berühmt berüchtigte "Arnstädter Hohle", bekann durch die U23. Nachdem Elizabeth Armitstead genau an diesem Berg attakiert hat, konnten nur Lisa Brennauer und Emely Stevens folgen. Doch war es auch hier möglich erneut eine gute Platzierung von Beate Zanner herauszufahren. Belohnung genug ist natürlich, dass sie auf der nächsten Etappe stellvertretend das "Thüringen" Trikot tragen darf. Es ist das Trikot der besten Deutschen.

Weitere Informationen und Ergebnisse gibt es hier

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Im Foto v. l. n. r.: Reta Trotmann, Hanka Kupfernagel, Beate Zanner, Lisa Heckmann, Nadja Schreder, Kerstin Brachtendorf
Foto: Lutz Ebhardt

Weltmeisterliche Streckenbesichtigung des Gothaer Prolog-Kurses

13.07.2014 Das Maxx-solar Woman Cycling Team unternahm nach der Teilnahme an der Thüringer Burgenfahrt am Samstagnachmittag noch einen Ausflug in die Residenzstadt Gotha. Am Rathaus begrüßte Oberbürgermeister Knut Kreuch die Fahrerinnen um die fünffache Weltmeisterin Hanka Kupfernagel, die als Favoritin für das 4,1 km lange Prologzeitfahren der Thüringen-Rundfahrt gilt, das am Montag um 18.00 Uhr auf dem unteren Hauptmarkt in Gotha gestartet wird.

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Neben Reta Trotmann, Beate Zanner, Nadja Schreder und Lisa Heckmann sorgte die amtierende Paracycling-Weltmeisterin Kerstin Brachtendorf im Regenbogentrikot für weltmeisterliches Flair in der Residenzstadt. Mit den besten Wünschen des Stadtoberhauptes verabschiedet, starteten die Fahrerinnen samt Team- und Thüringen-Rundfahrt-Chefin Vera Hohlfeld zu einer Streckeninspektion des anspruchsvollen Gothaer Zeitfahrkurses. Die 4,1 km lange Strecke führt vom unteren Hauptmarkt hinauf zur Augustinerstraße, über Berg, Münzweg, Sundhäuser Gasse in die Bergallee, über Lindenauallee, Parkallee, Jägerstraße, Kunstmühlenweg, Parkstraße, Uelleber Straße in die Lindenauallee. Von dort verläuft der Kurs wieder parallel zurück bis ans untere Ende der Bergallee. Die Fahrerinnen biegen nach der Passage des Ernestinums  in Richtung Myconiusplatz/Klosterplatz ab und erreichen das Ziel auf dem unteren Hauptmarkt über die Jüdenstraße.

Vor dem Start der ersten Fahrerin, der um 18.00 Uhr vom Oberbürgermeister freigegeben wird, findet vor dem Rathaus ab 15.30 Uhr die Teampräsentation statt. Dabei werden alle rund 80 Teilnehmerinnen der 27. Internationalen Thüringen-Rundfahrt vorgestellt. Das Fanfaren- und Showorchester Gotha sorgt für die musikalische Umrahmung.

In der Startliste der 13 Teams sind Sportlerinnen aus Australien, Belgien, Brasilien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Schweden, der Schweiz und den USA aufgeführt. Für den Rundfahrtsieg favorisiert ist die derzeitige Weltranglistenerste Elizabeth Armitstead vom Boels/Dolmans Cycling Team. Die 25-jährige Britin wurde 2012 Silbermedaillengewinnerin im Olympischen Straßenrennen und hat in diesem Jahr bereits die „Ronde van Drenthe“ gewonnen. Aber auch die Fahrerinnen des Teams Specialized lululemon dürften im Kampf um Tagessiege und den Rundfahrterfolg wieder ein wichtiges Wort mitsprechen. Das Team bietet immerhin drei amtierende Weltmeisterinnen im Mannschaftszeitfahren auf, sowie die frisch gekürte Deutsche Meisterin im Straßenrennen und im Zeitfahren Lisa Brennauer. Ihr zur Seite steht mit der Startnummer "1" die Cottbuserin Trixi Worrack eine erfahrene Athletin, die schon 1998 Juniorenweltmeisterin war, 2006 Vizeweltmeisterin im Straßenrennen wurde, fünf Deutsche Meistertitel errang und vor zwei Jahren gleich zwei Tagessiege bei der Thüringen-Rundfahrt feiern konnte.


Die Teams der 27. Internationalen Thüringen Rundfahrt der Frauen


• Team Maxx-Solar Women Cycling Team
• Team Stevens – Hytera
• Team Koga Ladies
• Team TKK Pacific Torun
• Nationalteam Polen
• Nationalteam Deutschland
• Team Albstadt - Belenus - Easy Tours
• Nationalteam Australien
• Parkhotel Valkenburg Continental Team
• Futurumshop.nl - Zannata
• Bigla Cycling Team
• Boels/Dolmans Cycling Team
• Team Specialized lululemon

(In der Reihenfolge der Teampräsentation ab 15:30 Uhr)

Maik Märtin

Pressereferent

Im Foto v. l. n. r.: Reta Trotmann, Hanka Kupfernagel, Beate Zanner, Lisa Heckmann, Nadja Schreder, Kerstin Brachtendorf

Foto: Lutz Ebhardt

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Deutsche Straßen-Meisterschaften in Baunatal – Bundesligaführung ausgebaut

29.06.2014 Am Freitag nach dem knapp 30km langen Einzelzeitfahren war das gesamte Team zufrieden und erleichtert.

Im Ergebnis mit 4 Fahrerinnen unter den besten 14 Platzierten müssen wir uns nicht verstecken. Mit den Plätzen 6 Reta Trotman, 9 Corinna Lechner, 12 Lisa Fischer und sehr überraschend 14 Beate Zanner konnten wir die Bundesliga Teamwertung ein weiteres Mal ausbauen. Ganz besonders erfreulich sind die Platzierungen von Lisa Fischer, die bis vor einigen Wochen noch durch die Bundeswehr Grundausbildung keine gute Saisonvorbereitung hatte und Beate Zanner, die im Winter hart an einer Verbesserung im Zeitfahren mit Erfolg gearbeitet hat.

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Reta Trotman konnte ihre Gesamtführung in  der Bundesliga erfolgreich verteidigen. Auch Corinna Lechner bleibt weiterhin auf Platz 3.

In gestrigen Straßenrennen wurde die Teamtaktik auf Beate Zanner ausgerichtet. Sie hat eine gute Form und kann sich bei guten Beinen auch auf den letzten Kilometern in dem mit starker Konkurrenz besetzten Feld durchsetzen. So war der Plan. In der ersten und einzige Spitzengruppe, die sich gleich zu Anfangs des Rennens gebildet hatte, war das „maxx-solar“ Team leider nicht vertreten. Somit musste hinten dementsprechend gearbeitet werden, damit der Abstand nicht zu groß wird. Zu hoffen, dass die Arbeit von den Profis im Feld gemacht wird, hat sich schnell zerschlagen.

Da der Kurs nicht sonderlich schwer war, musste damit gerechnet werden, dass es eine Sprintankunft geben wird.

Nach einer Attacke von Lisa Brennauer (Lululemon) in der vorletzten Runde war das Finale endgültig eröffnet. Sie wurde lediglich noch von ihrer Teamkollegin an den letzten Kilometern gestellt und fuhr zu ihrem ersten Deutschen Meistertitel auf der Straße. In der folgenden 15 köpfigen Verfolgergruppe einige Sekunden später ging es im Sprint um die Bronzemedaille. Beate Zanner schaffte in einem packenden Finale einen gute 8.Platz. Bronze gewann Martina Zwick (Bigla).

„Wir haben uns als Team heute gut verkauft und haben am Ende mit einer Top Ten Platzierung von Beate Zanner einen guten Abschluss der Meisterschaften geschafft.“ so die Teamleiterin Vera Hohlfeld. „Ich hatte keine guten Beine heute, das war nicht mein Tag“ entschuldigt sich indes Beate bei ihren Teamkolleginnen.

In Albstadt folgt nun das Bundesligafinale vom 22.-24.08.2014.

In den kommenden 2 Wochen wird nochmal an der Form für den nächsten Höhepunkt der Teams gearbeitet, die Thüringen Rundfahrt der Frauen vom 14.-20.07.2014, hier möchte das Team glänzen.

Ergebnisse finden Sie unter: http://www.mikro-funk-timing.de/ergebnisse/

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Mannschaftssiegerehrung

Bundesliga und Deutsche Bergmeisterschaft in Schweinlang/ Allgäu – Glück im Unglück

Am heutigen Tag stand die nächste wichtige Prüfung für das „maxx-solar“ Women Cycling Team bei der Deutschen Bergmeisterschaft in Schweinlang an.

Trotz Ausfall von Hanka Kupfernagel, die mit einer Zahnentzündung zu kämpfen hat, präsentierte sich das Team bestens. Anfang des Rennens gab es einen Massensturz, in dem Corinna Lechner und Beate Zanner geraten sind.

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Leider konnte Corinna Lechner das Rennen nicht mehr fortsetzen. Auch Beate Zanner konnte nach zweimaligem Wechsel der Rennmaschine den Anschluss an die vordere Gruppe leider nicht mehr herstellen. Also lief erst mal alles schief, was schief laufen konnte. Die bisherigen Leistungsträger der Mannschaft außer Reta Trotman können in das Renngeschehen nicht mehr eingreifen.

Doch großer Kampfgeist und Motivation der verbliebenen Fahrerinnen zeigte, dass das Team noch lange nicht abgeschrieben war. Reta Trotman fuhr mit den Profifahrerinnen Lisa Brennauer und Claudia Lichtenberg (ehemals Häusler) in einer dreier Spitzengruppe und belegte am Ende den 3. Platz. Eine starke Leistung lieferte heute auch Ester Fennel (Koga) ab, die derzeit größte Konkurrentin in Kampf um den Gesamtsieg der Bundesliga. Da Reta nicht in der Deutschen Bergmeisterschaft gewertet werden kann, gewinnt sie die Bronzemedaille.

In der nächsten größeren Verfolgergruppe mit über 9 Minuten Rückstand kamen Lisa Fischer (16.), Marie Ludwig (17.) und Kerstin Brachtendorf (21.) ins Ziel. Damit haben wir nicht nur die Spitzenplatzierung von Reta Trotman verteidigt, sondern auch die Mannschaftswertung wieder gewonnen und ausgebaut.

Beate Zanner erreichte das Ziel auf dem 24. Platz.

Zum Glück gibt es keine größeren Verletzungen bei den Fahrerinnen und wir können hoffentlich die Vorbereitungen auf die Deutschen Straßenmeisterschaften in einer Woche wie geplant durchführen.

Ergebnisse finden Sie unter: http://www.mikro-funk-timing.de/ergebnisse/

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Reta Trotman im Leadertrikot

Internationale Auensteiner Radsporttage 2014

01.06. Heute stand für uns das nächste schwere Bundesligarennen auf dem Programm. So durften wir uns 13 Runden à 9 km durch die Weinberge in Ilsfeld/Auenstein quälen. Das Tempo war von Anfang an hoch, sodass das Feld bereits in der ersten Runde geschrumpft ist. Wir versuchten uns immer vorn aufzuhalten um bei den entscheidenden Attacken dabei zu sein.

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Nach einer starken Attacke konnte Hanka 3 Runden lang in Solofahrt hervorragend den Sponsor präsentieren, doch dann reihte sich das Lululemon Team ein und Hanka wurde vom Feld wieder eingeholt.

Trotz hohem Tempo am Berg konnte sich lange Zeit keine Gruppe absetzen. Nach einer Tempoverschärfung zwei Runden vor Schluss setze sich schließlich eine 7-köpfige Spitzengruppe ab. Neben großen Namen wie Trixi Worrack, Lisa Brennauer und Rosella Ratto hat auch Reta den Sprung in die entscheidende Gruppe geschafft. Am Ende belegt Sie einen starken 4. Platz und musste sich damit nur den oben genannten Profi-Fahrerinnen geschlagen geben. Beate wird anschließend nach grandiosem Sprint noch zweite vom Hauptfeld und fuhr damit den 9. Platz ein. Nach ihrem tollen Rennen hat Reta nun das Führungstrikot der Bundesliga erkämpft!
Leider musste Hanka das Rennen mit Magenproblemen und aufgeben. Gute Besserung vom gesamten Team Hanka.

Gesamtwertung Bundesliga nach 4 Rennen:
1. Reta Trotman
3. Corinna Lechner
5. Beate Zanner
6. Hanka Kupfernagel
Mannschaft Platz 1

31.05.2014 Heute wurde das erste UCI Rennen mit gleichzeitiger Bundesligawertung als Zeitfahren ausgefahren. Es ist vom Reglement schwierig zu erklären und selbst für uns nicht alles verständlich. Wir versuchen es trotzdem:
Am Start waren einige Profiteams, ganz vorne dran das Spezialized Lululemon Team.
Mit den Profis in gemeinsamer Wertung werden unsere ersten drei Mädels Reta 13., Corinna 14. und Hanka 20.

Bei einzeln betrachtender Bundesligawertung gewinnen wir damit wieder die Mannschaftswertung. In den Einzelplatzierungen würde Ester Fennel (Koga) gewinnen, vor Reta und Corinna.

Der Tagessieg geht an Lisa Brennauer vom Spezialized Lululemon Team.

Wir sind gespannt wie es weiter geht.

Ergebnisse

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v.l. Hanka Kupfernagel, Reta Trotman, Corinna Lechner

Bundesligarennen Karbach

Von Axel Lukacsek

25.05.2014  Reta Trotman war ganz alleine, aber das störte sie in keinster Weise. Später nämlich durfte die neuseeländische Radsportlerin ihre Teamkolleginnen in die Arme schließen – auf dem Podest. Bei der 27. Main-Spessart-Rundfahrt in Karbach als zweite Station der Rad-Bundesliga legte die 25 Jahre alte WM-Teilnehmerin einen 60 Kilometer langen Soloritt hin und krönte damit die Leistung ihrer Mannschaft Maxx Solar Cycling.

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Genau 69 Sekunden  hinter der nun Gesamt-Zweiten Trotman landete Teamkollegin Hanka Kupfernagel. Corinna Lechner gewann 1:44 Minuten hinter der Tagessiegerin den Spurt der siebenköpfigen Verfolgergruppe und behauptete als Tagesdritte mit 385 Punkten die Führung in der Bundesliga-Wertung, was auch in der Mannschaftswertung gelang.

„Ich bin stolz auf die Mannschaft. Wir haben vorher abgemacht, dass wir diesmal nicht reagieren sondern agieren wollen. Genau das haben wir getan, genau das hat super funktioniert“, sagte Teamchefin Vera Hohlfeld. Schon am ersten Anstieg nach drei Kilometern zogen die Frauen der thüringischen Renngemeinschaft das Tempo merklich an und sprengten das mehr als 100 Fahrerinnen große Feld, bevor sich später Reta Trotman weiter absetzen konnte und alleine dem Ziel entgegensteuerte, nachdem sie beim Bundesliga-Auftakt vor einem Monat in Cadolzburg den dritten Platz und damit das Siegertreppchen noch um winzige vier Sekunden verpasst hatte. Marie-Theres Ludwig, Lisa Fischer und Lisa Heckmann landeten auf den Plätzen 19, 22 und 28.

Schon beim zweiten Saisonrennen auf welligem Kurs über 111,1 Kilometer wurde klar, welch wichtige Rolle die Weltklasse-Radsportlerin Hanka Kupfernagel in der Maxx-Solar-Mannschaft spielt. „Dass wir schon frühzeitig attackieren werden, damit haben die anderen Mannschaften nicht gerechnet“, sagte Hohlfeld, die auch den Einsatz der Ex-Weltmeisterin im Team lobt. „Ich wusste vorher nicht, wie die Sache funktionieren würde. Aber wie sich Hanka einbringt und den jungen Fahrerinnen hilft, das ist stark“, sagte die ehemalige Weltklasse-Radsportlerin.

Weil sich hinten die Mannschaften bei der Verfolgung nicht einig waren, fuhr das Maxx-Solar-Team zum dreifachen Triumph. „Es lief super bei uns, wir haben das Rennen dominiert und am Ende verdient gewonnen“, sagte Lechner voller Freude im Ziel, nachdem sie bereits beim Bundesliga-Auftakt erfolgreich war. Als Neunte fuhr mit Beate Zanner, die den Sprint der Verfolgerinnen für Bundesliga-Spitzenreiterin Corinna Lechner einleitete, eine vierte Maxx-Solar-Fahrerin in Karbach in die Top-Ten-Wertung.

Dem Ziel, die Bundesliga-Gesamtwertung zu gewinnen, ist die Thüringer Equipe schon nach dem zweiten von sieben Rennen ein Stück näher gekommen. „Wichtig ist mir in erster Linie, dass die Mannschaft harmoniert und die jungen Fahrerinnen viel lernen. Aber mit diesen Ergebnissen können wir die Favoritenrolle nicht ganz von der Hand weisen“, sagte Teamchefin Vera Hohlfeld.

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maxx-solar Team auf dem Spielplatz :-)

Grazia- Orlova 2014 world cup women

04.05.2014 Heute hatten wir einen sehr schönen Abschluss der Gracia-Orlova Rundfahrt. Auf der schweren Runde die durch eine steile Rampe schlechten Straßenbelag und einen Anstieg geprägt war konnten wir uns gut vorne behaupten. Wir wurden nochmals Vierter in der Tagesmannschaftswertung und durch Reta holten wir uns noch eine Top Ten Platzierung mit dem achten Platz.


Ergenbisse hier: Grazia- Orlova 2014 world cup women

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Auch Beate und Corinna kamen mit der größeren Spitzengruppe ins Ziel.

03.05.2014 Fertig für heute - an den 2 höchsten Punkten der Etappe hatten wir Nebel und 4 Grad .
Marie hat sich beinhart bis ins Ziel gekämpft, obwohl das Feld schon nach 18km am Fuße des ersten 7km Bergs auseinander fiel. Corinna war im 1. Anstieg lange mit Beate in einer Gruppe und hat leider ganz knapp vor der Bergwertung den Kontakt zur Gruppe verloren, die dann später die 13 Ausreißer einholten und als Hauptfeld bis zum Zielanstieg zusammenblieben.

Wir waren also zu dritt vorn: Reta, Beate und Hanka. 3km vorm Ziel hielt Hanka das Tempo hoch u fuhr 500 m vorm Ziel noch als 4. in den Schlussanstieg rein in der Hoffnung Beate oder Reta wären am Hinterrad - aber in der allgemeinen Hektik des Endkampfes hat das wohl nicht ganz geklappt ...aber mit riesiger Kraftanstrengung wurde Reta noch 8.

02.05.2014 Heute morgen beim Start hat noch die Sonne geschienen, aber während des Rennens zogen schon ein paar Wolken auf.Momentan regnet es und wir hoffe, dass es morgen zur 2. Etappe wieder besser wird. Es war eine sehr schwere Etappe mit einer Bergankunft. Das ist natürlich was für unsere Reta. Sie konnte wichtige Bergwertungspunkte sammeln und landete im Ziel im ersten drittel des Feldes. Übrigens Corinna & Beate auch.

Teamwork, gute Ergebnisse, Rennkilometer sammeln, nicht stürzen und ein wenig Spaß gehört auch dazu!!!
Beim jonglieren müssen wir aber noch etwas üben:-)

01.05.2014 2 km Prolog mit einem achtbaren Erfolg der maxx Mädels - 4 Farerinnen unter den besten 23 Platzierten. Morgen ghet dann weiter mit der 1. Etappe und einer Bergankunft.

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Corinna Lechner am Anstieg

Erster Saison-Erfolg für Thüringer Radsportlerinnen

Maxx-Solar-Fahrerin Lechner gewinnt Bundesliga-Rennen nach toller Teamleistung

von Michael Voß

Fürth.

Die Radsportlerinnen vom Thüringer Team Maxx-Solar haben zum Auftakt der Rad-Bundesliga in Fürth-Cadolzburg überzeugt. Die erst 19-jährige Corinna Lechner, die in Erfurt zur Polizistin ausgebildet wird, triumphierte in dem dramatischen Finale im Regen auf schwerem Rundkurs.

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„Es war eine taktische Meisterleistung der Mannschaft“, schwärmte Teamchefin Vera Hohlfeld, deren Ziel der Bundesliga-Gesamtsieg ist. Dafür hat die junge Truppe nun den Grundstein gelegt. Den Sprung in die erste Fluchtgruppe hatten Ex-Weltmeisterin Hanka Kupfernagel und Beate Zanner geschafft. Lechner und die für Thüringen fahrende Neuseeländerin Reta Trotman schlossen später auf. Auch den letzten Kilometern war Vorjahresgesamtsiegerin Esther Fennel (Koga-Team) schon auf 50 Meter Vorsprung enteilt – doch Kupfernagel spannte sich mit einer Energie-Leistung in der Kopfgruppe vor und fuhr das Loch zu.

Lechner schob sich quasi auf der Ziellinie an Fennel vorbei. Trotman als Vierte und Zanner als Fünfte komplettierten das Abschneiden beim Team-Tagessieg, während Kupfernagel (8.) nach getaner Arbeit austrudelte. „Ohne Hankas Tipps im Rennen und ihre Teamarbeit hätten wir nicht gewonnen“, lobte Hohlfeld die 40-Jährige, die vorige Woche noch mit Kniebeschwerden auch das Rennen in Schönaich verzichtete.

„Das spricht für die gute Nachwuchsarbeit im Team Maxx-Solar“, findet BDR-Vizepräsident Günter Schabel. Die Bundesliga-Serie wird am 25. Mai in Karbach fortgesetzt.

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v.l. Lucy Weigelt, Hanka Kupfernagel, Kerstin Brachtendorf, Lisa Heckmann, Corinna Lechner, Beate Zanner, Marie Ludwig, Reta Trotman, Vera Hohlfeld, Nadja Schreder

Vorbereitung Bundesliga Cadolzburg

26.04.2014 Morgen gehts los in die erste Runde der Rad- Bundesliga in Cadolzburg bei Nürnberg. Wir hatten einen schönen Abend mit toller Stimmung, was man in den Gesichtern ablesen kann. Drückt die Daumen morgen - wir geben unser BESTES !!!

.... beim Warmfahren v.l. Nadja Schreder, Beate Zanner und Marie Ludwig

Rund um Schönaich - Generalprobe für BL

[22.04.2014]

Generalprobe vor Bundesligaauftakt gut überstanden.
Heute ging es mit ca. 100 Frauen über 6 runden a 9km. Bei frühlingshaften Temperaturen ging es auf die profilierte Runde. Gleich in der ersten Runde begannen die Attacken an den giftigen Anstiegen von Lisa Brennauer. Schon in der zweiten Runde setzten sich die zwei Profifahrerinnen Mustonen und Brennauer am steilen Zielberg ab. Durch das hohe Tempo zerfiel das große Feld in mehrere Gruppen.

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Gemeinsam mit der Profimannschaft Bigla kämpften wir um den Anschluss und konnten die Lücke erfolgreich wieder schließen. So kam es am letzten entscheidenden Zielanstieg zum Sprint von einer 20 köpfigen Spitzengruppe, den Lisa Brennauer für sich entschied. Beate Zanner wurde 5te und Corinna Lechner 9te. Im folgenden Feld kamen Nadja Schreder, Marie Ludwig und Kerstin Brachtendorf an.

Hanka Kupfernagel musste leider wegen Knieschmerzen kurzfristig absagen.
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maxx-solar cycling 2014   Foto Johanna Seidenbecher

Teampräsentation im Landesfunkhaus des MDR in Erfurt

[4.04.2014]

Greifen die „Sonnenfrauen“ schon nach dem Sternen?
Hanka Kupfernagel führt das maxx-solar Cycling Team zu neuen Zielen
Die fünfmalige Weltmeisterin stellte sich bei der Teampräsentation der Thüringer Frauen-Bundesliga-mannschaft im Landesfunkhaus des MDR als neue Kapitänsfrau vor

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Internationale Thüringen Rundfahrt im Juli als Saisonhöhepunkt

Thüringens Innenminister Jörg Geibert übernimmt einmal mehr die Patenschaft über das Team

Greift das Sonnenteam nun nach den Sternen? Das war eine Frage, die am Montag bei der Teampräsentation 2014 des maxx-solar Cycling Teams im Erfurter Landesfunkhaus des MDR durchaus berechtigt war.
Denn nach den Rängen drei und zwei in den vorangegangenen Bundesligajahren stellten sich Thüringens Radamazonen nun mit einer Kapitänsfrau vor, der die Radsportwelt nicht nur einmal zu Füßen lag. Hanka Kupfernagel, Weltmeisterin 2007 im Einzelzeitfahren, Silbermedaillengewinnerin beim olympischen Straßenrennen 2000 in Sydney und viermalige Cross-Weltmeisterin, stellt im nationalen wie im internationalen Renngeschehen noch immer eine feste Größe dar.
„Mit der Erfahrung ihrer einzigartigen Karriere und ihrem Können ist Hanka ein Glücksfall für unsere jungen Mannschaft“, freute sich Teamchefin Vera Hohlfeld, die zu ihrer aktiven Zeit als eine der besten Straßenfahrerinnen der 90er Jahre oft zu Kupfernagels sportlichen Rivalinnen gezählt hatte. Der Sportliche Leiter Bert Dressel nannte Kupfernagel ein Vorbild im Rennsattel, von dem jede seiner Fahrerinnen „in Theorie und Praxis profitieren könne.“
Optimistisch präsentierte sich der berühmte Neuzugang aus Neustadt/ Orla in den leuchtenden gelbblauen maxx-solar-Trikots im Kreise ihrer zehn neuen Teamgefährtinnen, dämpfte allerdings auch übertriebene Erwartungen: „Ich freue mich, dass ich das einzige Thüringer Team anführen kann und den jungen Fahrerinnen etwas weitergeben zu können. Doch muss ich selbst erst einmal wieder in Form kommen, um wieder ans Siegen denken zu können.“ Zum früher kaum für möglich gehaltenen Schulterschluss mit Vera Hohlfeld sagte sie, dass sei eine Sache unter Frauen gewesen. „Als Gegnerinnen haben wir uns nie umarmt, aber jetzt sind wir uns ziemlich schnell einig geworden, zusammen etwas für den Thüringer Radsport zu bewirken“.
Auch Vera Hohlfeld benannte realistische Zielstellungen: „ Ganz vorn steht natürlich das Abschneiden bei unserer Internationalen Thüringen-Rundfahrt der Frauen, die in diesem Jahr vom 14 bis 20. Juli zum 27. Mal ausgetragen wird.“
Zu den ehrgeizigen Ansprüchen zählte die Erfurterin, die zugleich Rundfahrtchefin bleibt, auch Titel und Medaillen bei deutschen Meisterschaften sowie die Nominierungen von zwei ihrer Athletinnen zu den Weltmeisterschaften. „Wichtig ist aber auch“, so die einstige Olympiavierte von Atlanta, „dass unsere ganz jungen Fahrerinnen von den Erfahrungen der reiferen Damen profitieren und sozusagen im Windschatten von Hanka behutsam an die Spitze des Frauenradsports herangeführt werden können.“
Ein Anliegen, dem sich nach wie vor auch der prominenteste Teampate verpflichtet fühlt. Thüringens Innenminister Jörg Geibert, der sich selbst als „größten Fan des Teams“ outete, würdigte die Strategie des maxx- solar-Teams, vor allem auf die jungen Fahrerinnen zu setzen und damit auch einen Beitrag für die Entwicklung Thüringens erfolgreichster Sommersportart zu leisten.

Wie MDR-Moderator Christian Müller in seinen launigen Interviewrunden den Rennfahrerinnen entlockte, haben die sich durchaus anspruchsvolle Ziele gestellt. Hanka Kupfernagel hat immer noch Podestplätze bei ihren Duellen mit der Weltelite im Visier. Auch die 20-jährige Erfurterin Lisa Fischer, die Thüringer BDR-Nationalfahrerinnen Corinna Lechner (19) und Marie Therese Ludwig (21) träumen ebenso von Medaillenrängen wie die 25-jährige Neuseeländerin Reta Trotman, die sich in Thüringen immer mehr heimisch fühlt. Und Neuzugang Kerstin Brachtendorf, die aus dem rheinland-pfälzischen Ettringen stammt, will trotz ihrer 41 Lenze ihren Paracycling-Weltmeistertitel vom Vorjahr verteidigen und unbedingt bei den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro starten.
Zu den weiteren Stützen des Teams zählt die unverwüstliche Geraerin Beate Zanner, die mit 31 Jahren ihren zweiten Frühling in der Frauenelite anstrebt und die 25-jährige Crossspezialistin Lisa Heckmann aus Michelstadt. Für die gerade 18-jährigen Lucy Weigelt aus Chemnitz und Tatjana Paller aus Lenggries wird ihre Feuertaufe in der „Frauenliga“ gewiss erst einmal ein Jahr des Lernens werden.
Bei allem Lernen sind die Ziele durchaus nicht bescheiden. „Natürlich wollen wir die Bundesliga gewinnen“, erklärte Beate Zanner und fand dabei die begeisterte Zustimmung ihrer Teamchefin und der Sponsoren in der ersten Reihe. Die wollen aber auch, wie Arndt Vogel vom Erfurter Autohaus und Dieter Ortmann von der Waltershäuser Sonnenfabrik maxx-solar nachdrücklich versicherten, nicht nur bei Siegen zum Thüringer Frauenteam halten. Hauptsache Leistung bringen, wie es Vera Hohlfeld nannte, und immer sympathisch bleiben.

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[10.04.2014] 

Nachdem ich bereits voriges Wochenende in Zusmarshausen in die Wettkampfsaison eingestiegen bin, hieß es diesmal im Rennen mit den Senioren weitere Rennkilometer zu sammeln.
In Aichach war Nadja auch am Start.

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Bei diesen Rennen sind wir noch in unseren Vereinstrikots an den Start gegangen. Bei idealen Frühlingswetter mussten wir einen 7 km langen Kurs 6 Mal absolvieren. Die Frauen starteten im gemeinsamen Rennen mit den Senioren. Gegenüber den Senioren 2 und 3 haben die Senioren 4 und wir Frauen eine Zeitvorgabe erhalten. Vom Start an musste gleich eine Steigung von ca. 2 km bewältigt werden. Zur Hälfte des Rennens hat sich die entscheidende Gruppe am Berg gebildet. Ich hatte mich gefreut, dass ich diese Attacke mitgehen konnte. In einer 9 Fahrer starken Gruppe erreichte ich das Ziel mit knappen Vorsprung vor dem Feld. Ich sprintete auf den 4. Platz in der gemeinsamen Wertung mit den Senioren. Die Sonderwertung für Senioren 4 und Frauen konnte ich gewinnen.

Nadja war auf Grund ihres Trainingsrückstandes, bedingt durch ihre Examensprüfungen, noch nicht in der Lage ganz vorne anzukommen.
Wir freuen uns schon auf die kommenden Rennen mit unserem maxx-solar Team.

<Beate & Nadja>

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Paracycling-Weltmeisterin Kerstin Brachtendorf für Team maxx-solar verpflichet

[04.04.2014]

Die Farben des Regenbogens, der im Radsport die WelttitelträgerInnen als solche weithin sichtbar kennzeichnet, überspannen das Team maxx-solar schon seit der Verpflichtung der achtfachen Weltmeisterin Hanka Kupfernagel. Jetzt präsentiert Teamchefin Vera Hohlfeld einen weiteren weltmeisterlichen Neuzugang, denn die amtierende Paracycling-Weltmeisterin Kerstin Brachtendorf wird in dieser Saison für die Thüringer Frauenequipe fahren. „Für mich ist die Aufnahme ins Team eine riesengroße Ehre.

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Im Straßenrennsport fehlt mir noch viel Erfahrung. Ich hoffe, durch die gemeinsamen Rennen viel zu lernen und dass die jungen Mädels ein wenig ihrer Unerschrockenheit auf mich übertragen“ so Brachtendorf.

Die 41-jährige, die wegen einer Beinverkürzung und einer Versteifung des Sprunggelenks in den UCI-Kategorien der Elite und „C5“ startet, entdeckte den Radsport über das Mountainbikefahren und gehörte zwischen 2005 und 2013 dem MTB-Team FIAT-Rotwild an. Zum Behindertensport kam sie 2011 und qualifizierte sich für einen Einsatz in der Nationalmannschaft bei der UCI-Paracycling-Bahn-WM in Montichiari. Auf Anhieb gelang ihr ein fünfter Platz in der Einzelverfolgung. Auf der Straße zeigte sich Kerstin Brachtendorf ebenfalls auf Anhieb erfolgreich, denn seit 2011 holte sie sich dreimal hintereinander den Deutschen Meistertitel im Paracycling. Darüber hinaus feierte sie 2011 und 2013 zwei Gesamtweltcup-Siege und den vierten Platz bei den Paralympic Games 2012 in London.

Als Weltmeisterin des Jahres 2013 hat sich Rheinland-Pfälzerin mit der Teilnahme an den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro ein langfristiges Ziel gesetzt, für das sie sich im Team maxx-solar vorbereiten will. Brachtendorf, die die Wintermonate als Montainbike-Guide auf Gran Canaria verbringt, ist für die Saison 2014 hoch motiviert, „Ich möchte mich im Zeitfahren verbessern, aber der Schwerpunkt bleibt das Straßenrennen, wo ich Ende August bei den Weltmeisterschaften in Greenville/USA wieder um den Titel kämpfen möchte.“

Für Teamchefin Vera Hohlfeld ist die Verpflichtung von Kerstin Brachtendorf ein Glücksfall „Der Kontakt kam über ihren Vereinstrainer Renee Schmidt vom BPRSV Cottbus zustande und ich sehe für unser junges Team eine echte Bereicherung. Auf dem Weg zu den  Paralympics 2016 die Vorbereitung mit uns zu gestalten und die erforderliche Rennhärte im maxx-solar-Trikot zu erreichen, das haben wir als Zielstellung definiert und ich bin überzeugt davon, dass wir bei einem guten Saisonverlauf durchaus die Verteidigung ihres Regenbogentrikots ins Auge fassen können.“.

Erfolge im Paracycling

2013

  • UCI Straßen-WM: Weltmeisterin, Straße
  • UCI-Weltcup: Gesamtsiegerin
  • Deutsche Meisterin, Straße

2012

  • Paralympic Games 2012: 4. Platz (Straßenrennen)
  • Deutsche Meisterin, Straße

2011 UCI-Weltcup: Gesamtsiegerin

  • Deutsche Meisterin, Straße
  • UCI Straßen-WM 2011: 5. Platz (Straßenrennen)
  • UCI Bahn-WM 2011: 5. Platz (3.000m Einzelverfolgung)

Platzierungen im „nicht-behinderten“ Bereich

2013

  • BIKE-Transalp: 2. Platz

2011

  • BIKE-Marathon Riva del Garda: 1. Platz

2008

  • Masters Europameisterschaft MTB XCM 1. Platz
  • TOUR-Transalp  1. Platz

2007

  • Deutsche Meisterschaft MTB XCM: 3. Platz

2006

  • Cape Epic, Südafrika: 1. Platz
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